Es ist eine Aktion, die erst im Nachhinein publik wurde: Prinzessin Kate (44) hat am vergangenen Wochenende heimlich die drei höchsten Berge Schottlands, Englands und Wales‘ bestiegen. Und das innerhalb von weniger als 24 Stunden. Mit der sogenannten National Three Peaks Challenge sammelt die Ehefrau von Thronfolger Prinz William (44) Spenden für eine Krebshilfe und macht zugleich auf das Leben nach einer Krebsdiagnose aufmerksam.
Wie der Kensington-Palast mit einem Foto und einem Statement via Instagram bestätigte, ist Kate das erste Mitglied der königlichen Familie, das die Herausforderung gemeistert hat. Ein Foto vom Gipfel des Ben Nevis, aufgenommen am Samstagabend, teilte die Prinzessin am Sonntag in den sozialen Medien – darauf ist sie lächelnd in einer Funktionsjacke und mit Wanderausrüstung zu sehen.
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Drei Länder, drei Gipfel, 24 Stunden
Die Challenge führt auf die jeweils höchsten Berge Schottlands, Englands und Wales‘: den Ben Nevis (1.345 Meter), den Scafell Pike (978 Meter) und den Snowdon, walisisch Yr Wyddfa (1.085 Meter). Wer sie bestehen will, muss alle drei Gipfel binnen 24 Stunden erklimmen, was insgesamt rund 37 Kilometer Fußmarsch und mehr als 3.000 Höhenmeter bedeutet, dazu kommen rund 740 Kilometer Anfahrt zwischen den Bergen. Rund 30.000 Menschen versuchen sich Berichten zufolge jedes Jahr an dieser Strecke.
Kate startete am Samstagabend und legte jeden der drei Aufstiege allein zurück, begleitet wurde sie unterwegs von der Bergrettung. Am Ziel am Fuße des Snowdon warteten Prinz William und die gemeinsamen Kinder Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) auf sie, ebenso ihre Eltern Carole (71) und Michael Middleton (77) sowie ihr Bruder James Middleton (39). „Ich habe die National Three Peaks Challenge nicht einfach als körperliche Herausforderung angenommen, sondern als Gelegenheit, das Leben jenseits der Diagnose zu erkunden und etwas zurückzugeben“, so die Prinzessin.
Prinzessin Kate: „Es ist persönlich“
Warum sie sich der Strapaze gestellt hat, erklärte Kate in einem kurzen Video. „Viele Menschen haben mich gefragt, warum ich diese Herausforderung mache – und zum Teil ist es persönlich“, sagte sie. „Ich bin so dankbar, hier zu sein, stark genug zu sein, um diese Hügel zu erwandern.“ Vor allem aber wolle sie „etwas zurückgeben“ und die Arbeit würdigen, die im ganzen Land geleistet werde.
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In ihrem schriftlichen Statement wurde die Prinzessin noch grundsätzlicher. „Jedes Jahr hören Hunderttausende Menschen in diesem Land die Worte, die niemand hören möchte“, schrieb sie. Was folge, sei ein Weg, der jeden Teil eines Menschen auf die Probe stelle, „körperlich, emotional, psychologisch und spirituell“. Krebs betreffe nicht nur den Körper: „Er verändert, wie man denkt und fühlt, und beeinflusst zutiefst jeden Aspekt des Lebens. Ich weiß das aus eigener Erfahrung.“
Spenden für ganzheitliche Krebsversorgung
Mit der Aktion unterstützt Kate die Royal Marsden Cancer Charity, jene Klinik in Chelsea im Westen Londons, in der sie selbst behandelt wurde. Die gesammelten Gelder sollen helfen, mehr Krebskranken Zugang zu ganzheitlicher Versorgung zu verschaffen, die klinische Behandlungen ergänzt. Geplant ist laut der eigens eingerichteten Spendenseite unter royalmarsden.org/princessofwales ein neues Zentrum für ganzheitliches Wohlbefinden und Genesung.
Kate hatte ihre Krebserkrankung im März 2024 in einem emotionalen Video öffentlich gemacht und im Januar 2025 mitgeteilt, dass sie sich in Remission befinde. Welche Form von Krebs bei ihr diagnostiziert wurde, ist nicht bekannt; sie unterzog sich einer Chemotherapie.
(dr/spot)
Bild: Prinzessin Kate vor wenigen Tagen beim traditionellen Pferderennen in Ascot. / Quelle: imago/Cover-Images


