Schon der Serien-Hit „Game of Thrones“ schockierte mehrfach mit inzestuösen Szenen die Zuschauerschaft. Das ebenfalls auf der epischen Fantasy-Welt von Autor George R. R. Martin (77) basierende Spin-off „House of the Dragon“ sorgt jetzt mit einer bestimmten Szene erneut für Aufsehen. In der ersten Folge der neuen Staffel kommt es zu einem Kuss, der wohl bei vielen Serienfans Unbehagen auslöst. In den sozialen Medien sind Reaktionen zu finden, in denen Zuschauerinnen und Zuschauer ihr Entsetzen zum Ausdruck bringen.
Die Fans reagieren schockiert
In englischsprachigen Kommentaren auf der Social-Media-Plattform X zeigen sich zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer entsetzt. So schreibt ein User etwa: „Ich musste dreimal zurückspulen, weil ich einfach nicht glauben konnte, was meine Augen da gerade gesehen hatten. ‚House of the Dragon‘ findet immer wieder neue Wege, mich völlig sprachlos zu machen.“
Ein anderer Account fragt derweil: „Wie konnten sich alle das Erbrechen verkneifen?“ Und ein weiterer Nutzer pflichtet bei: „Das war mit Abstand der unangenehmste Kuss, den ich je im Fernsehen gesehen habe.“ Es gäbe auch andere Wege, um zu zeigen, dass eine Figur innerlich „beschädigt“ ist. Eine Userin urteilt: „Das hat weder der Handlung noch seiner Figur etwas gebracht. Völlig unnötig und verdammt unangenehm. Es wurde nur für reine Schockwirkung hinzugefügt.“
Vorsicht, Spoiler: Was passiert in der Kussszene und was sagen die Darsteller dazu?
In der jetzt in der Auftaktfolge enthaltenen Sequenz kommt es zu einem Kuss zwischen Alicent Hohenturm und deren Sohn, Aemond Targaryen. Er neigt sich zu ihr. Sie erwidert den Kuss nicht, erstarrt und wirkt sichtlich entsetzt. Es ist eine Szene, die sich nicht in der Buchvorlage „Feuer und Blut“ finden lässt, berichtet das Portal „Mashable“, das über den Vorfall auch mit Alicent-Darstellerin Olivia Cooke (32) während eines Interviewtags gesprochen hat. „Er ist sehr gefährlich und sie kann ihn nicht zurückweisen“, erklärt die Britin.
Ewan Mitchell (29), der Aemond verkörpert, versucht das Verhalten seiner Figur zu erläutern. „Er hatte als Kind nie das Gefühl, genug Liebe zu bekommen, und Kinder brauchen diese bedingungslose Liebe, um ein ausgeglichenes Selbstbild zu entwickeln“, sagt der Schauspieler. Der Charakter habe deshalb ein „sehr verzerrtes Verständnis“ davon, wie man Zuneigung zeigt. Mit diesem Moment habe er außerdem womöglich die Beziehung zu seiner Mutter noch verschlechtert, „denn das ist einfach eines der gruseligsten Dinge, die er je getan hat – und zudem schockierend“. Damit sorge er auch beim Publikum für Schock.
Die acht neuen Episoden der dritten Staffel von „House of the Dragon“ erscheinen in Deutschland sowohl über HBO Max als auch bei Sky und Wow.
(wue/spot)
Bild: Olivia Cooke in „House of the Dragon“. / Quelle: Ollie Upton/HBO



