Wer ist der beliebteste Spieler im deutschen WM-Aufgebot? Eine repräsentative Umfrage liefert eine eindeutige Antwort: Joshua Kimmich (31). Der Kapitän der Nationalmannschaft ist für Männer wie Frauen der größte Sympathieträger der DFB-Elf. Das ergab eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Norstat, die das Magazin „Playboy“ im Vorfeld der Fußball-WM in Auftrag gegeben hat.
Drei Bayern an der Sympathie-Spitze
In der Kategorie „größtes Vorbild für junge Männer“ entfielen 18 Prozent der Stimmen auf den 31-Jährigen. Damit ließ der Star des FC Bayern München zwei Mannschaftskollegen hinter sich: Auf den Plätzen zwei und drei dieser Wertung folgen Jamal Musiala (23) mit zehn und Leon Goretzka (31) mit sieben Prozent.
Auch beim Feierabendbier hat Kimmich die Nase vorn: 16 Prozent der befragten Männer würden am liebsten mit ihm anstoßen, vor Stuttgarts Deniz Undav (12,5 Prozent) und erneut Musiala (12 Prozent).
Bei den Frauen punktet der Sechser ebenso. Für 17 Prozent der weiblichen Befragten unter 30 Jahren ist Kimmich der attraktivste Akteur im Kader. Dahinter reihen sich Arsenal-Profi Kai Havertz (13 Prozent) sowie – mit jeweils neun Prozent – Musiala, RB-Leipzigs David Raum und der bis zu dieser Saison nach Stuttgart verliehene Bayern-Torwart Alexander Nübel ein. Befragt wurden 1042 repräsentativ ausgewählte Menschen in Deutschland.
Sympathie hilft beim Anstoß wenig
Mit guten Umfragewerten allein lässt sich allerdings kein Spiel gewinnen. Spätestens zum WM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao am 14. Juni (19:00, ARD) zählt für Kimmich nur noch das Sportliche. Und da hat er eine Rechnung offen.
Für ihn ist es bereits die dritte Weltmeisterschaft und das sechste große Turnier im Nationaltrikot, erstmals führt Kimmich das Team als Kapitän an. Zweimal war für Deutschland zuletzt schon nach der Vorrunde Schluss – ein Eindruck, den Kimmich diesmal korrigieren will. Bei der Pressekonferenz in Herzogenaurach mahnte er laut „Süddeutscher Zeitung“ jedoch zur Zurückhaltung: „Wir sollten jetzt nicht über das Finale und den Titel nachdenken“, sagte er – wichtiger sei die Art und Weise, wie die Mannschaft Fußball spielen wolle. Die WM 2025 in Kanada, Mexiko und den USA läuft vom 11. Juni bis zum 19. Juli.
(eyn/spot)
Bild: Josua Kimmich will die deutsche Nationalmannschaft als Kapitän zum WM-Titel führen. / Quelle: IMAGO/Sven Simon



