Ex-Nationalspieler Robin Gosens wird WM-Experte für die ARD

Ex-Nationalspieler Robin Gosens wird WM-Experte für die ARD

Der nach wie vor aktive Fußballprofi Robin Gosens (31) hat für den Verlauf der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA einen neuen Job an Land gezogen. Der Kicker des AC Florenz, der bislang auf 24 Einsätze für die Deutsche Nationalmannschaft kommt, von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) jedoch nicht in den WM-Kader berufen worden ist, fungiert ab dem 12. Juni als Experte für das Team der ARD.

Freude trotz geplatztem WM-Traum

Der 31-Jährige wird laut einer Pressemitteilung mit Lea Wagner und Malte Völz (im Wechsel) im Kölner WM-Studio die gezeigten Spiele analysieren und seine Turnier-Expertise einfließen lassen, die er etwa bei der Euro 2021 selbst sammeln durfte. Zwar war es natürlich sein „großer Traum, bei der WM in den USA für Deutschland auf dem Platz zu stehen“, so Gosens. „Jetzt für die ARD als Experte dabei sein zu dürfen, ist für mich der allerbeste Weg, das Turnier dennoch zu begleiten.“

Auch auf Seiten der ARD ist man von der Verpflichtung überzeugt. Man sei sich sicher, in Person von Gosens „einen intelligenten, erfahrenen und dabei selbst noch aktiven Spieler gewonnen [zu haben], der unsere Sendungen von der Fußball-WM sehr bereichern wird“, schwärmt ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky.

Gosens sieht Deutschland gut gerüstet

Gosens‘ erste Experten-Prognose für das Turnier aus Sicht von Deutschland fällt übrigens sehr positiv aus. So traue er der Nationalmannschaft „alles zu. Ich bin riesengroßer Fan dieser Mannschaft und glaube nicht nur aus Optimismus, dass die Jungs das Ding holen können“.

Der Startschuss für die Fußball-Weltmeisterschaft fällt am 11. Juni, das Eröffnungsspiel bestreiten Gastgeberland Mexiko und Südafrika im Mexiko-Stadt-Stadion. Deutschland tritt erstmals am 14. Juni in Erscheinung, Gegner wird WM-Debütant Curaçao sein. Das Finale steigt am 19. Juli.

(stk/spot)

Bild: Robin Gosens darf sich als WM-Experte beweisen. / Quelle: SWR Presse/© picture alliance/dpa/Britta Pedersen

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