Für RTL steht sie seit Jahren als Jurorin bei „Let’s Dance“ vor der Kamera – nun erweitert Motsi Mabuse (45) ihr TV-Repertoire. Der WDR produziert gleich zwei Formate mit der Entertainerin für die ARD Mediathek, die noch im Herbst starten sollen. Für eine Sendung wurden die Dreharbeiten auf Rhodos bereits abgeschlossen. Einen genauen Ausstrahlungstermin hat der Sender noch nicht bekanntgegeben.
Mit Schwester Oti: Familien-Doku über die Mabuses
Das erste Projekt trägt den Titel „Motsi & Oti – Meet the Mabuses“ und ist als sechsteilige Personality-Doku angelegt. Erstmals gewähren Motsi Mabuse und ihre jüngste Schwester Otlile (35), die als Tänzerin und Jurorin ebenfalls international bekannt ist, private Einblicke in ihr Leben abseits der großen Bühnen. Die Doku wechselt dabei zwischen den Lebenswelten der beiden: London, wo Oti mit ihrem Mann Marius und der gemeinsamen Tochter lebt, und dem hessischen Taunus, wo Motsi gemeinsam mit ihrem Mann Evgenij und ihrer Tochter zuhause ist.
Im Mittelpunkt steht die Frage nach Identität und Herkunft. Die Reise führt die Schwestern nach Südafrika – zu ihrer dritten Schwester Phemelo und den Eltern Peter und Dudu. Wie gehen zwei Frauen, deren Leben sich zwischen mehreren Ländern und Kulturen entfaltet, mit dem Thema Heimat um?
Neun Frauen, zwölf Tage, ein Experiment
Das zweite Format heißt „Vibes – Find Your Fire“ und verfolgt einen anderen Ansatz. Neun Frauen, die sich in einer persönlichen Umbruchphase befinden, ziehen gemeinsam für zwölf Tage in ein Haus am Meer. Das Empowerment-Format geht der Frage nach, wer diese Frauen wirklich sind, wenn äußere Erwartungen und innere Blockaden wegfallen. Motsi Mabuse begleitet sie dabei als zentrale Figur, unterstützt von einem Expertinnen-Team.
Mabuse selbst zeigt sich von beiden Projekten überzeugt: „Mir liegen beide Projekte sehr am Herzen, weil ich zeigen möchte, dass jede Frau ihren eigenen Weg finden kann – selbstbewusst und mit Vertrauen in sich selbst.“ Durch das besondere Konzept könne sie ihre emotionalen Stärken einsetzen „und die Frauen damit bestmöglich motivieren. Auch für mich eine unglaubliche Erfahrung“.
WDR-Unterhaltungschefin Karin Kuhn begründet die Wahl der Moderatorin so: „Mit ihrer Energie, ihrer Nahbarkeit und ihrer eigenen Geschichte steht sie für genau das Unterhaltungsversprechen, das wir dem Publikum geben: große Emotionen, Spaß und inspirierende Momente.“
Bis zur Ausstrahlung der beiden Formate sehen Fans Motsi Mabuse noch bis Ende Mai in ihrer Rolle als „Let’s Dance“-Jurorin. Das Finale der 19. Staffel der Tanzshow ist für den 29. Mai auf RTL angesetzt.
(jom/spot)
Bild: Motsi Mabuse steht nicht nur für „Let’s Dance“ vor der Kamera, sondern realisierte auch zwei WDR-Formate. / Quelle: WDR/Annika Graeff




