Giovanni Zarrella (48) hat am Samstagabend live aus der Göttinger Lokhalle gesendet. Unter dem Motto „Party pur“ Unter begrüßte der Moderator in der ZDF-Show ein internationales Aufgebot an Gästen – darunter Deutschlands ESC-Hoffnung Sarah Engels (33), Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack (33), Ex-Spice-Girl Melanie C. (52) sowie Maite Kelly (46), Vanessa Mai (33), Beatrice Egli (37), Olaf der Flipper (80), Wincent Weiss (33), der Graf von Unheilig, die Prinzen, Howard Carpendale (80), die Gipsy Kings und Ricchi e Poveri. Rund 2.200 Zuschauer verfolgten die Show vor Ort.
Generalprobe für den ESC
Für besondere Aufmerksamkeit sorgte der Auftritt von Sarah Engels. Die Sängerin, die Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest in Wien vertreten wird, präsentierte erstmals nach dem Vorentscheid ihren Song „Fire“ im Fernsehen. Die Performance war im Vergleich zum deutschen Finale erkennbar abgespeckt: Statt mit vier Tänzerinnen trat Engels nur noch mit zwei Begleiterinnen auf. Den roten Body mit Fransen aus dem Vorentscheid hatte sie gegen ein gold-schwarzes Bühnenoutfit getauscht, kombiniert mit Lederhandschuhen und Plateaustiefeln. Auch die Anordnung der Feuereffekte hatte sich verändert, wie das Portal „ESC kompakt“ berichtet.
Im Interview mit Zarrella kündigte Engels an, dass an dem Auftritt bis zum ESC-Finale am 16. Mai weitergearbeitet werde. Das in Göttingen gezeigte Bühnenkostüm sei nicht das endgültige, zudem trainiere sie aktuell intensiv ihre Kondition. Die Verbindung aus Singen und Tanzen sei „ehrlicherweise gar nicht so einfach“, so die Sängerin. Bereits Anfang März hatte Engels im ARD-Magazin „Brisant“ angedeutet, dass die ESC-Inszenierung weiter ausgebaut werden müsse: „Nur singen und tanzen und ein bisschen Feuer – ich glaube nicht, dass das unbedingt reichen wird beim ESC.“ Ihre Teilnahme am Wettbewerb bezeichnete sie nun in Göttingen als „super spannende Reise“. Nicht die Platzierung stehe im Vordergrund, sondern die Botschaft ihres Songs – sie wolle insbesondere Frauen Mut machen.
Bewegender Moment für Anna-Carina Woitschack
Einen emotionalen Höhepunkt erlebte das Publikum bei Anna-Carina Woitschack. Die Schlagersängerin, die parallel bei „Let’s Dance“ antritt, hatte für ihren Auftritt mit dem neuen Lied „Dieses Gefühl“ extra Zeit freigeräumt. Im Saal saßen ihre Mutter und ihr 81-jähriger Vater Wendolin Woitschack. Letzterer kämpfte während der Performance seiner Tochter mit den Tränen.
Wendolin Woitschack hatte im Sommer 2024 die Diagnose Lymphdrüsenkrebs erhalten. Zwei Chemotherapien blieben ohne den erhofften Erfolg, erst eine Antikörpertherapie zeigte Wirkung. Im August 2025 hatte Anna-Carina Woitschack gegenüber der „Bild“-Zeitung von deutlichen Fortschritten ihres Vaters gesprochen. Auf Zarrellas Frage, wen sie ins Publikum mitgebracht habe, antwortete sie: „Ich habe meine lieben Eltern dabei.“ Beide seien seit Wochen aufgeregt gewesen.
Musik-Quiz mit Familien-Pointe
Für Heiterkeit sorgte ein Musik-Ratespiel zwischen Vanessa Mai und Beatrice Egli. Zarrella ließ Schlagerhits Schicht für Schicht aufbauen: Zuerst spielte ein einzelnes Instrument, kam keine richtige Lösung, kam ein weiteres dazu – so lange, bis eine der beiden Sängerinnen den Titel erkannte. Den ersten Hit, „Atemlos“ von Helene Fischer (41), riefen beide nahezu zeitgleich. Später lagen sie sowohl mit Drafi Deutschers (1946-2006) „Marmor, Stein und Eisen bricht“ als auch Wolfgang Petrys (74) „Wahnsinn“ daneben. Tatsächlich gesucht war „Du hast mich tausendmal belogen“ – und es war ausgerechnet Egli, die schneller auf die Lösung kam.
Was den Moment besonders machte: Der Song stammt von Andrea Berg (60) – also von Vanessa Mais Stiefschwiegermutter. Die Sängerin ist mit Andreas Ferber verheiratet, dem Sohn von Bergs Ehemann Uli Ferber (66). Nachdem das Trio gemeinsam eine Passage angestimmt hatte, kommentierte Mai schmunzelnd, dass sie zuhause nun „Ärger“ bekomme. Publikum und Mitspielerin reagierten mit Lachen.
(ili/spot)
Bild: In der „Giovanni Zarrella Show“ traten diesmal unter anderem (v.l.) Anna-Carina Woitschack, Vanessa Mai und Sarah Engels auf. / Quelle: [M] ZDF/Sascha Baumann



