Bad Herrenalb, 19.03.2026 (lifePR) – Das Herrenalber Ziegelmuseum im historischen Klosterviertel widmet sich in einer kleinen Sonderausstellung einem Thema, das die Identität der Region wie kaum ein anderes geprägt hat. Vom 5. April bis zum 27. Dezember rückt die Schau „Alte Handwerksberufe aus dem Schwarzwald“ die historische Holzwirtschaft in den Fokus.
Bad Herrenalb blickt auf eine 876-jährige Geschichte zurück, in der Holz stets eine große Rolle gespielt hat. Auch heute noch besteht das Stadtgebiet zu 80 Prozent aus Waldfläche. Grund genug für Museumsleiterin Christa Sagawe, Ideengeber Bernhard Lohner und Fördervereinsmitglied Dietmar Glaser, anhand von authentischen historischen Werkzeugen und seltenen Fotografien, die Bedingungen und Techniken der Holzwirtschaft vergangener Jahrhunderte zu illustrieren. Die Besucher begegnen dabei nicht nur den klassischen Holzhauern und Fuhrleuten, sondern tauchen ein in die Welt der Waldberufe wie Flößer, Pflanzer, Förster und Jäger undVeredelungshandwerker wie Säger, Zimmerleute, Köhler, Aschebrenner und Glasmacher. „Diese Ausstellung steht ganz in der Tradition unseres Hauses“, erklärt Sagawe. „Schon mit den Feierabendziegeln in unserer Dauerausstellung machen wir altes und vergessenes Handwerk sichtbar. Ich glaube, dass uns das auch mit der Sonderausstellung gelingen wird, denn sie lässt erlebbar werden, wie der Schwarzwald zu dem wurde, was er heute ist.“
Das Ziegelmuseum ist sonntags von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet, ab November von 14 Uhr bis 16 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro und für Kinder von sieben bis zwölf Jahre 1,50 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt. Infos zu Führungen und zum Museum gibt es online auf www.museum-bad-herrenalb.de sowie bei Museumsleiterin Christa Sagawe unter 0170 9372579 oder per Mail an christa.sagawe20@gmail.com.
