Der Gesundheitszustand der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat sich inzwischen derartig verschlechtert, dass konkrete Vorbereitungen für eine Lungentransplantation eingeleitet worden sind. Das gab der Palast laut übereinstimmenden Medienberichten in einer Pressemitteilung bekannt.
Laut des Magazins „Se og Hør“ teilte Palastsprecherin Sara Svanemyr mit: „Wie wir bereits im Dezember mitteilten, hat sich ihr Gesundheitszustand in letzter Zeit deutlich verschlechtert, und es wurden Vorbereitungen für eine mögliche Lungentransplantation eingeleitet.“
Dass dieser medizinische Großeingriff eines Tages nötig sein werde, zeichnete sich in der Tat in den vergangenen Monaten immer deutlicher ab. Mette-Marit erhielt 2018 die Diagnose Lungenfibrose – eine chronische Erkrankung, bei der Vernarbungen des Lungengewebes die Sauerstoffaufnahme zunehmend einschränken.
Transplantation zeichnete sich ab
Bezüglich einer potenziellen Lungentransplantation hatte es bereits im Dezember 2025 ein Update vom Palast gegeben: „Im Herbst wurden mehrere Tests durchgeführt, die eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustands der Kronprinzessin zeigten. Die Ärzte des Universitätsklinikums Rikshospitalet erörtern daher eine mögliche Lungentransplantation.“
Professor Are Martin Holm vom Universitätsklinikum Oslo erklärte damals ebenfalls laut Palastmitteilung: „Wir nähern uns dem Zeitpunkt, an dem eine Lungentransplantation notwendig sein wird.“ Zu diesem Zeitpunkt stand noch nicht fest, wann Mette-Marit auf die Warteliste gesetzt wird. Dieser Schritt scheint inzwischen erfolgt zu sein.
Parallel zu den gesundheitlichen Sorgen steht auch eine bedeutsamer Moment im Prozess von Mette-Marits ältestem Sohn Marius Borg Høiby (29) an. Bald wird das Urteil erwartet, Høiby sieht sich unter anderem mit mehreren Vergewaltigungsvorwürfen konfrontiert. Eigentlich sollte der 19. März der Termin hierfür sein, doch der Prozesstag vom 17. März musste aufgrund des erkrankten Richters verschoben werden.
(stk/spot)
Bild: Mette-Marit erhielt vor rund acht Jahren die Diagnose Lungenfibrose. / Quelle: ddp/DPPA

