Während Nicole Belstler-Boettcher (62) nach ihrem Dschungelcamp-Aus am Freitag noch kräftig gegen Gil Ofarim (43) austeilte und dessen Verhalten als „riesiges Schmierentheater“ bezeichnete, zeichnet der nächste Ausgeschiedene ein völlig anderes Bild. Umut Tekin (28) musste am Samstag als zweiter Kandidat die RTL-Show verlassen – und überraschte im Exit-Interview mit einer klaren Prognose.
Er gönne Skandal-Camper Ofarim den Sieg am meisten, betonte er gegenüber spot on news. Der Musiker werde „ein Überraschungsdschungelkönig“, ist sich der Realitystar sicher. „Der wird ganz Deutschland auf den Kopf stellen, der wird gewinnen.“
Sympathiepunkte durch ruhige Art
Besonders Ofarims Gelassenheit habe ihn beeindruckt. „Vielleicht lag es daran, dass Ariel jeden Tag auf ihn drauf ist und dachte, ‚wenn ich weitermache, dann wird der aus sich herausplatzen'“, analysierte Tekin die Dynamik im Camp. Doch genau das Gegenteil sei eingetreten: „Dadurch, dass er dann immer cool geblieben ist, macht sie Gil damit eher sympathischer.“
Der 43-Jährige habe „mit seiner ruhigen Art, mit der ruhigen Stimme“ und den Erzählungen über seine Vergangenheit und seine Kinder bei den Mitcampern gepunktet. „Das hat dann auch bei uns immer Sympathiepunkte gesammelt“, so Tekin. Damit unterscheidet sich seine Einschätzung stark von der seiner Vorgängerin Belstler-Boettcher, die Ofarims ständige Verweise auf eine angebliche Verschwiegenheitsklausel im Zusammenhang mit dem Davidstern-Skandal scharf kritisiert hatte.
Schwer enttäuscht nach dem Aus
Sein eigenes Ausscheiden kann Tekin immer noch kaum fassen. Schon als das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow (57) und Jan Köppen (42) seinen Namen verkündete, sprach er von einem „schlechten Traum“. Im Interview gab er zu, noch Zeit zu brauchen: „Ich muss erst noch ein bisschen klarkommen. Es ist halt schwer zu glauben, dass ich draußen bin.“
Die Zeit im australischen Busch sei extrem kräftezehrend gewesen. Besonders der Schlafmangel durch die Nachtwachen und das wenige Essen hätten ihm zugesetzt. „Das nimmt dir richtig krass viel Energie“, beschrieb er die Strapazen. Fünf bis sechs Kilo habe er in der Zeit abgenommen.
Keine Erklärung für Exit
Auf die Frage, warum es für ihn nicht fürs Weiterkommen gereicht habe, hatte Umut Tekin keine Antwort parat. „Ich frage mich das selber immer noch die ganze Zeit“, gestand er. Möglicherweise habe er sich von einer anderen Seite gezeigt, nachdenklicher und zurückgezogener als gewohnt. Auch private Themen hätten ihn beschäftigt.
Vielleicht lagen die wenigen Zuschaueranrufe aber auch an dem Gerücht über eine geplante Camp-Romanze mit Eva Benetatou (33), das unter anderem seine Ex gestreut hatte, vermutet Tekin. „Ich habe das Gefühl, wenn man im Dschungelcamp ist, kommen die ganzen Würmer aus der Erde rausgekrochen“, wetterte er. An den Vorwürfen sei jedenfalls nichts dran.
Positiv: Mit Ariel (22), mit der er im Camp aneinandergeraten war, habe er sich ausgesprochen. „Sie hat sich auch bei mir entschuldigt. Wir haben das geklärt und damit ist das fein für mich“, erklärte er. Worauf er sich nach dem Dschungel am meisten freue? „Ich glaube, auf den Gin Tonic, jetzt so direkt am Pool. Und eine kühle Cola Zero.“ Letztere habe er auch mit Mirja du Mont (50) im Camp oft herbeigesehnt.
(eyn/spot)
Bild: Umut Tekin (r.) traut Gil Ofarim den Sieg im Dschungelcamp zu. / Quelle: RTL





