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„LOL“-Comeback von Anke Engelke: Ist Pastewka ihr größter Gegner?

„LOL“-Comeback von Anke Engelke: Ist Pastewka ihr größter Gegner?

Wer lacht, verliert! Am 1. Oktober startet die zweite Staffel „LOL: Last One Laughing“ bei Amazon Prime Video. In der Comedyshow von Michael Bully Herbig (53) werden Comedy-Stars auf die Probe gestellt: Sie müssen sich gegenseitig zum Lachen bringen, ohne dabei selbst die Fassung zu verlieren.

Neben Neuzugängen wie Klaas Heufer-Umlauf (38), Martina Hill (47) und Bastian Pastewka (49) kehren auch drei Stars aus der ersten Staffel zurück: Kurt Krömer (46), Max Giermann (45) und Anke Engelke (55) wollen es erneut wissen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news sprechen Pastewka und Engelke über das einzigartige Konzept der Show und die gefährlichsten Gegner. Außerdem verraten die beiden Stars, die vor 25 Jahren erstmals gemeinsam vor der Kamera standen, was sie immer zum Lachen bringt und ob sie alte Formate wie die „Wochenshow“ vermissen.

Frau Engelke, Sie sind bereits ein zweites Mal bei „LOL: Last One Laughing“ dabei. Wieso haben Sie sich dazu entschieden, erneut mitzumachen?

Anke Engelke: Ich bin kein ehrgeiziger Mensch, aber ich fürchte, ich wollte gewinnen. Ich habe mich nicht geärgert, dass ich beim letzten Mal relativ früh rausgeflogen bin, aber ich wollte es nochmal wissen. Wenn ich Max Giermann und Kurt Krömer richtig verstanden habe, ging es ihnen genauso. Die haben geglaubt: Wir lernen aus den Fehlern der ersten Staffel. Wir machen jetzt alles richtig und dann gewinnen wir das Ding! Ist es ein Vorteil, wenn man schon mal da war? Ich weiß es nicht, aber ich habe mir davon sehr viel versprochen. Und mehr wird nicht verraten.

Herr Pastewka, Sie hingegen sind das erste Mal dabei. Was hat Sie zur Teilnahme bewegt?

Bastian Pastewka: Anke Engelke. (lacht)

Und abseits von Anke Engelke?

Pastewka: Sie ist tatsächlich nur ein Faktor von vielen, aber ein sehr entscheidender. Anke hatte die erste Staffel gemacht und sagte mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit, sie hätte da etwas ganz Tolles erlebt. Und irgendwann kam dann eine Anfrage von Bully Herbig und ich erkannte den Zusammenhang. Bully sagte, bevor die erste „LOL“-Staffel veröffentlicht werde, sei schon eine zweite Staffel geplant.

Engelke: Was ja auch mutig ist. 

Pastewka: So ist es. Und ich wollte auch zu diesen Geheimnisträgerinnen und -trägern gehören, die an einer Show teilnehmen, ohne zu wissen, wie es beim Publikum ankommt. 

Würden Sie behaupten, die „Rückkehrer“ hatten Ihnen gegenüber einen Vorteil?

Pastewka: Da bin ich mir nicht sicher. Ich kann nur für mich sagen: In der Sekunde, in der Bully zum ersten Mal den Knopf gedrückt hat und wir wussten, jetzt zählt es – da änderte sich die Chemie und Psychologie im Raum. Plötzlich war eine Larissa Rieß, die ich im „LOL“-Studio erstmals getroffen habe, genauso gefährlich wie Anke Engelke, die ich seit 25 Jahren kenne.

Welche Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden Ihnen zur größten Bedrohung?

Engelke: Bastian ist für mich unter komödiantischen Gesichtspunkten eine große Bedrohung. Ich kenne ihn jetzt schon so lange und verehre ihn sehr, wegen seiner Arbeit, aber auch wegen seiner Mimik, wegen seiner kleinen Gesichtsturnereien. Die sind so klein, aber die triggern mich sofort. Für mich war also wichtig, ihm aus dem Weg zu gehen.

Aber: Man selbst ist eine Gefahr! Wenn man Spaß hat an dem, was man gerade performt, dann ist man selbst mindestens genauso gefährlich. Wenn man Spaß hat, dann lacht man auch über sich selbst.

Würden Sie noch eine Runde „LOL“ wagen?

Engelke: Immer. Ich würde es immer machen. Weil es so ein außergewöhnliches Experiment ist. Man erlebt selten etwas in unserem verrückten Beruf, das so unberechenbar ist.

Pastewka: Im positiven Sinne.

Engelke: Was ich beim ersten und zweiten Mal „LOL“ erlebt habe, war nicht vorherzusehen. Nichts davon! Das ist ein toller Zustand.

Pastewka: Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die sich todesmutig hineinstürzen. Ich komme von der Vorbereitung, ich liebe Dinge, die ich vorher weiß. Ich möchte gerne Texte auswendig lernen und gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen proben. Das war hier nicht möglich. Bei „LOL“ wirst du wie eine Flipperkugel von hier nach da geschubst. Das machte die Sache für mich viel schwerer als etwa für meine Freundin Anke Engelke, die immer den Faden aufnimmt und plötzlich etwas anderes Lustiges improvisiert.

Seit Beginn der Corona-Pandemie waren Shows vor Publikum nicht oder nur kaum möglich. Formate wie „LOL“ finden ohne Zuschauer statt. Vermissen Sie die alten Sendungen?

Pastewka: Etwas wie „LOL“ kann nicht vor Live-Publikum stattfinden. Dann wäre die intime Atmosphäre weg. Diesen Ensemble-Shows wie der „Wochenshow“ aus den 90ern trauere ich überhaupt nicht nach. Aber tatsächlich fehlt es mir als Zuschauer manchmal, Leute miteinander spielen zu sehen und die darauffolgende Reaktion des Publikums wahrzunehmen.

Was bringt Sie einfach immer zum Lachen?

Engelke: Bastian bringt mich zum Lachen. 50 Prozent unserer Zeit ist sehr ernst, aber die anderen 50 Prozent sind extrem lustig. Da reicht eine kleine Geste, ein Blick, ein Winken – und ich schmeiß mich weg. Ansonsten bin ich wirklich kein schadenfroher Mensch, aber ich amüsiere mich sehr über eigene Missgeschicke. Ich mag es sehr gerne, wenn ich mich in doofe Situationen bringe.

Pastewka: 50 Prozent unseres Lebens verbringen Anke und ich damit, uns gegenseitig zum Lachen zu bringen. Natürlich bringen mich Kolleginnen und Kollegen ebenso dazu, zum Beispiel in der ersten Staffel von „LOL“ – Mirco Nontschew, Carolin Kebekus, ich kann sie gar nicht alle nennen. Und ich selbst lache oft, wenn ich mich über mich selbst ärgere und ich dann erkenne, dass ich mich doch nur wieder blöde aufplustere.

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