Oasis-Star Liam Gallagher (53) muss vor Gericht demnächst wohl offenlegen, wie viel er mit der Reunion-Tour seiner Band verdient hat. Grund dafür soll eine mögliche Erhöhung der Unterhaltszahlungen für ein uneheliches Kind Gallaghers sein. Dies berichtet die britische Boulevard-Zeitung „The Sun on Sunday“.
Laut dem Bericht soll Ende Januar 2026 am Obersten Gerichtshof in New York eine Verhandlung stattfinden, nachdem Liza Ghorbani, die Mutter seiner unehelichen Tochter, einen neuen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eingereicht hat. Damit will sie Einsicht in die aktuellen Finanzen des Oasis-Superstars erhalten.
Eine halbe Million Unterhaltszahlungen jährlich
Die Musik-Journalistin und Mutter der gemeinsamen Tochter Gemma (12) will demnach die Offenlegung von Gallaghers Finanzen dazu nutzen, um eine Erhöhung der jährlichen Unterhaltszahlungen auf eine halbe Million Pfund (rund 575.000 Euro) zu erwirken.
Denn die Gallagher-Brüder Liam und Noel (58) verdienten im vergangenen Jahr durch die große Oasis-Reunion-Tour „Live ’25“ Millionen. Die Gesamteinnahmen der Tournee werden auf mehr als 350 Millionen Pfund geschätzt (rund 400 Mio. Euro).
Bereits im März 2025 berichtete „The Sun“, dass die Mutter von Gemma, die 2013 einer außereheliche Affäre mit Gallagher hatte, mehr Unterhaltszahlungen forderte, obwohl der Fall bereits 2015 beigelegt wurde. Der Musiker reagierte darauf, indem er sie auf X als „Goldgräberin“ bezeichnete. Während Ghorbani behauptete, mehr Geld wegen Gemmas Autismus und ihren besonderen Bedürfnissen zu benötigen, bezeichnete Gallaghers Anwältin dies als Versuch, von der Oasis-Tour zu profitieren.
(ero/spot)
Bild: Liam Gallagher auf der Bühne der Oasis-Reunion-Tour „Live ’25“ im Sommer 2025. / Quelle: action press/Mike Gray/Avalon


