Sarah Engels (33) fährt zum Eurovision Song Contest nach Wien. Den Sieg der ehemaligen „Deutschland sucht den Superstar“-Zweitplatzierten verfolgten am Samstagabend im Schnitt 18,1 Prozent des deutschen Fernsehpublikums, meldet der Südwestrundfunk (SWR). Das bedeutet für das Format die beste Einschaltquote seit dem Jahr 2002. In absoluten Zahlen schalteten im Schnitt 3,651 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer ein, um Engels‘ Siegersong „Fire“ und die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu hören.
Starke Marktanteile bei den 14- bis 29-Jährigen
Für den Tagessieg reichte der starke ESC-Abend indes nicht. Hier lag laut AGF Videoforschung „Der Garmisch-Krimi – Wolfsmord“ mit einem Marktanteil von 24,5 Prozent und 5,646 Millionen Zuschauern vorne. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag aber wiederum „Eurovision Song Contest 2026 – Das Deutsche Finale“ vorne. 1,086 Millionen Augenpaare schalteten hier ein für einen Markanteil von 27,4 Prozent sowie den Tagessieg.
Noch beliebter war der deutsche ESC-Vorentscheid in der Gruppe der 14- bis 29-Jährigen. Hier schalteten 323.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ein für einen Marktanteil von 40,9 Prozent, teilt der SWR mit.
Auch im Streaming hat die ARD-Musikshow Erfolge einfachen können. So habe der Event-Livestream laut SWR 211.000 Abrufe erzielt. Der Livestream des Ersten in der ARD Mediathek kam daneben auf rund 700.000 Abrufe.
Siegerin Sarah Engels zeigt sich nach Sieg „überwältigt“
Siegerin Engels sagte im Anschluss an die Show: „Ich bin überwältigt und unendlich dankbar für diesen Moment. Der ESC war immer ein Traum für mich – und jetzt darf ich Deutschland bei der größten Musikshow der Welt vertreten.“ Sie dankte allen, „die an mich geglaubt und mich auf diesem Weg begleitet haben“. Ihr Versprechen an die Fans: „Ich freue mich riesig darauf, beim ESC alles auf die Bühne zu bringen, was in mir steckt.“
Der Eurovision Song Contest 2026 findet vom 12. bis 16. Mai in Wien statt.
(lau/spot)
Bild: Sarah Engels bei „Eurovision Song Contest 2026 – Das Deutsche Finale“. / Quelle: ARD/SWR/Claudius Pflug


