Arabella Kiesbauer (57) ist zurück am Traumstrand von Thailand. Die Moderatorin übernahm 2025 die Realitysendung „Kampf der Realitystars – Schiffbruch am Traumstrand“ von Cathy Hummels (38). Dieses Jahr präsentiert Kiesbauer eine besondere Staffel des Formats: Im „Kampf der RealityAllstars“ (ab dem 15. April mittwochs und sonntags um 20:15 Uhr bei RTLzwei und vorab auf RTL+) gehen ehemalige Kandidatinnen und Kandidaten ins Rennen. Sie kämpfen um bis zu 50.000 Euro und den Titel „RealityAllstar 2026“.
Zuschauer erwartet „Jahrmarkt der Eitelkeiten“
„Das ganze Team ist nach sieben Staffeln sehr eingespielt und mittlerweile bin ich in die Familie komplett aufgenommen“, erzählt die Moderatorin im Interview mit spot on news über ihre angenehme Rückkehr an den Drehort. Dass die Allstars-Staffel besonders wird, hatte Kandidat Serkan Yavuz (33) seinen Fans bereits angekündigt, indem er zugab, beim Dreh an seine Grenzen gekommen zu sein. „Ich glaube, Serkan hat etwas ausgesprochen, was fast jeder so erlebt hat, es war wirklich ein Laufsteg und Jahrmarkt der Eitelkeiten“, berichtet nun auch Kiesbauer.
Sie führt weiter aus: „Ein Allstar wird man nicht ohne Grund, da braucht man schon sehr viel Geltungsbedürfnis und wenn natürlich dann einige solcher Charaktere zusammenkommen…“ Es sei für jeden nicht leicht gewesen, zu glänzen und die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. „So hat sich die Dynamik immer wieder verschoben, das macht es für die Zuschauer natürlich spannend und unvorhersehbar“, sagt Kiesbauer. Dass dieses Mal die Zuschauer per Voting interaktiv in das Geschehen in der Promi-Sala eingegriffen haben, habe super funktioniert, erklärt die Moderatorin. „Wir haben generell viele neue Elemente mit einfließen lassen und das war schön, dass wir einfach einiges ausprobieren durften. Wir haben gemerkt, dass dieses interaktive Element wahnsinnig gut angekommen ist bei den Zuschauern, dass wir das dann gleich vermehrt eingebaut haben.“
Die Liebe zu Thailand und die Arbeit im deutschen TV
Mit Thailand als Drehort hat Kiesbauer eine besondere Verbindung. „Ich war sehr oft schon dort, viermal als Backpackerin. Danach noch dreimal ohne Rucksack und jetzt arbeitstechnisch auch zweimal.“ Sie schätze die „unglaublich freundlichen“ Menschen und sie liebe die thailändische Küche. „Man muss sich natürlich am Anfang meistens ein bisschen an das Scharfe gewöhnen, aber ansonsten ist das Essen einfach köstlich. Darüber hinaus ist das Land auch noch abwechslungsreich, von wirklichen Traumstränden bis hin zu Nationalparks und den Bergregionen oder der Stadt Bangkok.“
Zumindest von der Strandkulisse konnte die Moderatorin auch dieses Mal abseits des „KDRS“-Drehs profitieren. „Ich habe jeden zweiten Tag ‚Die Stunde der Wahrheit‘ gedreht, bei der mir die Reality Allstars Rede und Antwort stehen müssen“, sagt Kiesbauer über ihren Drehalltag. „Da bin ich von in der Früh bis spät nachts im Einsatz. Am Tag darauf habe ich mich vorbereitet, dementsprechend lag ich am Strand unterm Sonnenschirm mit meinen Unterlagen und habe gelesen, was in der Sala so passiert ist, damit ich alle Geschehnisse im Blick habe. Dazwischen mal kurz ins Wasser zu springen und sich weiter vorzubereiten – das war schon ganz fein.“
Die Drehtage wurden auch lang, weil Kiesbauer noch mit ihren Liebsten sprechen wollte. „Zum Glück kann man in der heutigen Zeit mit WLAN jeden Tag telefonieren, was ich mit meinen Kindern auch gemacht habe. Nach dem Dreh oft noch bis Mitternacht, denn das war wegen der Zeitverschiebung die beste Zeit, um mit den Kindern nach Schulschluss zu plaudern. Ich führe teilweise schon ein strenges Regiment zu Hause, das hat prima auch per Telefon funktioniert (lacht).“ Sind ihre Tochter und ihr Sohn auch gegenüber ihrer Mutter streng, was ihre Arbeit als Moderatorin anbelangt? „Meine Kinder sind auch mir gegenüber kritisch, das ist ja auch gut, denn ich habe sie zu kritischen, mündigen Bürgern erzogen. Was meinen Beruf betrifft, stehen sie ihm wegen der damit verbundenen Öffentlichkeit zurückhaltend gegenüber.“
Kiesbauer selbst genießt ihre Arbeit im TV, die nicht nur in Österreich, sondern auch vermehrt wieder im deutschen Fernsehen stattfindet, nachdem sie hierzulande durch die Talkshow „Arabella“ (1994 bis 2004) bekannt wurde. „Ich habe so lange in Deutschland gearbeitet, das weckt einfach wirklich schöne Erinnerungen. Gerade in München habe ich lange gelebt, das ist wie nach Hause kommen.“
Großereignis in ihrer Heimatstadt
Einem medialen Großereignis in Österreich bleibt sie zumindest in der Rolle als Moderatorin in diesem Jahr fern. 2015 führte Kiesbauer mit Kolleginnen durch den Eurovision Song Contest in Wien, dieses Mal übernehmen Victoria Swarovski (32) und Michael Ostrowski (53) an selbem Ort. „Ich glaube, dass fast alle, die vor zehn Jahren am ESC mitgearbeitet haben, diesmal gesagt haben: Wir freuen uns sehr, dass er wieder zu Gast ist in Wien, aber wir wollen ihn als Gäste genießen“, erklärt Kiesbauer. „Man darf nicht vergessen, dass der ESC damals zwar für alle Beteiligten bereichernd, aber auch sehr anstrengend war und schon allein die Vorbereitungen monatelang gehen. Dieses Event jetzt einfach mal von der anderen Seite aus als ganz normale Zuschauerin zu sehen, ist sehr angenehm.“ Sie werde auf jeden Fall vor Ort sein und freue sich darauf, dass „die ganze Stadt, ganz Wien dann wieder ESC ist“.
Und was würde Kiesbauer ihrer Kollegin Victoria Swarovski mit auf den Weg geben? „Genieß es! Bei der Finalshow am Samstag haben die Moderatoren ja im Vorfeld während der ganzen Woche schon elf ESC-Shows moderiert, sodass sie eigentlich ziemlich geschlaucht ins Finale gehen. Da heißt es dann noch einmal alle Kräfte mobilisieren! Die damalige Unterhaltungschefin vom ORF hat vor der Finalshow zur mir gesagt: ‚Jetzt geh‘ einfach raus und hab‘ Spaß. Dass du es kannst, das weißt du und das hast du bewiesen.‘ Und darum geht es: Die gute Laune und den Spaß, den man selbst hat, spürt das Publikum. Das wird Victoria sicherlich perfekt vermitteln.“
(jom/spot)
Bild: Arabella Kiesbauer ist zurück am „KDRS“-Strand. / Quelle: RTLZWEI/Luis Zeno Kuhn




