Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger (1971-2026) bewegt auch Schlagersängerin Claudia Jung. Die Musikerin, die einst gemeinsam mit dem bayerischen Wirtschaftsminister im Landtag saß, hat sich mit einem emotionalen Beitrag bei Instagram von ihrem früheren Kollegen verabschiedet. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das die beiden Seite an Seite zeigt.
https://www.instagram.com/p/DfXDurONIP0/
„Ich bin zutiefst geschockt über den viel zu frühen Tod meines ehemaligen Kollegen“, schreibt Jung. Sie habe Aiwanger „als niemals müde werdenden ‚Kämpfer'“ erlebt, erinnert sie sich. Mit seiner ganzen Energie habe er seine politischen Ziele verfolgt und entscheidend dazu beigetragen, die Freien Wähler zu dem zu machen, was sie heute seien. So werde sie ihn in Erinnerung behalten.
Claudia Jung denkt an Aiwangers Familie
Besonders berührend sind die Worte, mit denen sich die Sängerin an die Hinterbliebenen wendet. Ihre Gedanken seien derzeit vor allem bei Aiwangers Lebensgefährtin Tanja Schweiger und den gemeinsamen Kindern. Jung verweist dabei auf eine eigene schmerzhafte, noch frische Erfahrung. Deshalb wisse sie, „wie sehr so ein Ereignis der ganzen Familie den Boden unter den Füßen wegreißt“. Ihren Beitrag schließt sie mit einem lila Herzen.
Jung kennt die politische Arbeit aus eigener Erfahrung: Von 2008 bis 2013 gehörte die Schlagersängerin für die Freien Wähler dem Bayerischen Landtag an. Auch Aiwanger zog 2008 mit seiner Partei erstmals ins Landesparlament ein.
Obduktion: Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Aiwanger war am Mittwochabend tot in seinem Hotelzimmer in Berlin-Mitte gefunden worden. Er hatte zuvor einen Auftritt zur Eröffnung eines Parteibüros aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Die Staatsanwaltschaft Berlin teilte am Donnerstag, 5. November, mit, dass die Obduktion nach vorläufigem Ergebnis keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben habe.
Weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen stehen allerdings noch aus. Die Ermittlungen zur konkreten Todesursache dauern an.
(lau/spot)
Bild: Claudia Jung hat an ihren ehemaligen Kollegen und Weggefährten erinnert. / Quelle: imago/Imagepool


