Wer die opulenten Kostüme aus „Bridgerton“ vermisst oder wissen möchte, wie eine Zukunft aussehen könnte, in der Menschen nicht mehr das Sagen haben, kommt im November auf seine Kosten. Der Serienmonat beginnt allerdings mit einer Reise in eine fantastische Welt, die zum Eintauchen und Abschalten einlädt.
„Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“: Ab 11. November bei Prime Video
Amazons Mittelerde-Serie „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“, die bei Fans bislang auf gemischte Reaktionen stieß, kehrt im November mit ihrer dritten Staffel zurück. Die Handlung setzt nach einem Zeitsprung von mehreren Jahren ein. Der Krieg zwischen dem Dunklen Herrscher Sauron (Charlie Vickers, 34) und den freien Völkern Mittelerdes ist inzwischen in vollem Gange.
Staffel drei bringt nicht nur bekannte Figuren wie Galadriel (Morfydd Clark, 37) oder Gandalf (Daniel Weyman, 49) zurück. Auch Neuzugänge wie Galadriels verschollen geglaubter Ehemann Celeborn (Jamie Campbell Bower, 37) treten auf. Tolkien-Fans können sich außerdem auf menschliche Ringdiener, die Vorläufer der Nazgûl, sowie die Rückkehr des Balrogs freuen.
Vier Episoden von „Die Ringe der Macht“ erscheinen am 11. November, je zwei weitere in den Folgewochen, sodass das Staffelfinale schon am 25. November zu sehen ist.
„Die Kaiserin“: Ab 12. November auf Netflix
Intrigen am Wiener Hof, politische Machtkämpfe und eine Ehe unter Druck: Die Netflix-Serie „Die Kaiserin“ kehrt mit ihrer dritten Staffel zurück. Im Mittelpunkt steht erneut Elisabeth von Österreich (Devrim Lingnau, 28), die sich zwischen den strengen Regeln des Kaiserhofs und ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben behaupten muss.
An ihrer Seite ist Philip Froissant (32) als Kaiser Franz Joseph zu sehen. Die aufwendig ausgestattete Historienserie erzählt die Geschichte des berühmten Kaiserpaares aus einer modernen Perspektive und verbindet persönliche Konflikte mit den politischen Spannungen des 19. Jahrhunderts.
In den neuen Folgen kehrt Franz schwer gezeichnet aus dem Sardinischen Krieg zurück. Elisabeth versucht, ihre Ehe zu retten, doch die Untreue ihres Mannes und die Spannungen am Hof setzen ihr zunehmend zu. Schließlich verlässt sie Wien, um sich auf einer abgelegenen Insel zu erholen. Dort begegnet sie dem ungarischen Revolutionär Graf Andrássy (Dejan Bućin, 41), zu dem sie sich hingezogen fühlt.
Die sechs Folgen der dritten und zugleich letzten Staffel von „Die Kaiserin“ sind ab dem 12. November auf Netflix zu sehen.
„Vienna Game“: Ab 18. November auf Disney+
Auf Disney+ startet im November die historische Satire „Vienna Game“. Im Mittelpunkt stehen Adlige, Staatsoberhäupter und Diplomaten aus ganz Europa, die 1814 nach dem Sieg über Napoleon zum Wiener Kongress zusammenkommen. Dort wollen sie die politische Ordnung Europas neu gestalten – und verwandeln das diplomatische Treffen nebenbei in eine rauschende Party.
Mit seinen opulenten Kostümen erinnert „Vienna Game“ zumindest optisch ein wenig an den Serienhit „Bridgerton“. Zum Ensemble gehören unter anderem Marlene Tanczik („Werk ohne Autor“, 33), Daniel Donskoy („Sankt Maik“, 36), Alexander Scheer („Sløborn“, 50) und Heike Makatsch (55).
„Blade Runner 2099“: Ab 25. November bei Prime Video
„Blade Runner“ gilt als Science-Fiction-Klassiker. Auf Ridley Scotts (88) Kultfilm von 1982 folgte 2017 die Fortsetzung „Blade Runner 2049“ mit Ryan Gosling (45) in der Hauptrolle. Nun wird das dystopische Universum mit der Miniserie „Blade Runner 2099“ auf Prime Video weitererzählt. Die Handlung spielt 80 Jahre nach den Ereignissen des Originals.
Inzwischen haben die sogenannten Replikanten, künstlich erschaffene menschenähnliche Wesen, die Kontrolle über Los Angeles übernommen. Die Replikantin Olwen (Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh, 64) verbündet sich mit der menschlichen Flüchtigen Cora („Euphoria“-Star Hunter Schafer, 27). Um zu überleben, gibt sich Cora selbst als Replikantin aus. Gemeinsam stoßen die beiden auf eine Wahrheit, die weitreichende Folgen haben könnte.
Alle acht Episoden von „Blade Runner 2099“ erscheinen auf einen Schlag bei Prime Video. Regie-Ikone und „Blade Runner“-Macher Ridley Scott fungiert hier als leitender Produzent.
(lau/obr/spot)
Bild: Daniel Weyman als Gandalf in „Der Herr der Ringe: Die Ringe der Macht“. / Quelle: Amazon MGM Studios/Ben Rothstein/Prime






