„München Mord“-Stars erinnern mit rührenden Worten an Alexander Held

„München Mord“-Stars erinnern mit rührenden Worten an Alexander Held

Mit einem bewegenden Geburtstagsgruß erinnern Bernadette Heerwagen (48) und Marcus Mittermeier (56) an ihren verstorbenen „München Mord“-Kollegen Alexander Held (1958-2026). Der Schauspieler wäre am 19. Oktober 68 Jahre alt geworden. Auf Instagram richten die beiden persönliche Worte an ihn.

„Lieber Alexander, heute ist Dein Geburtstag! Wir denken an Dich und stoßen auf Dich an!“, schreiben Heerwagen und Mittermeier. Es folgen Worte, die zeigen, wie viel ihnen die gemeinsame Zeit bedeutet hat: „Jeder Tag mit Dir war ein Geschenk! Danke!“ Unterzeichnet ist der Beitrag mit „Deine Bernadette und Dein Marcus“. Dazu teilen die beiden ein Foto aus dem „München Mord“-Film „Die Unterirdischen“ aus dem Jahr 2019.

https://www.instagram.com/p/DequXOSsoCe/?hl=de

Die Nachricht von seinem Tod kam überraschend

Alexander Held war am 12. Mai 2026 im Alter von 67 Jahren in seiner Wahlheimat Tirol gestorben. Wie das ZDF damals unter Berufung auf den mit ihm befreundeten TV-Produzenten Sven Burgemeister mitteilte, starb der Schauspieler „überraschend nach kurzer Krankheit“.

Bereits damals hatten sich Heerwagen und Mittermeier mit einem emotionalen Instagram-Beitrag von ihrem Kollegen verabschiedet. „Lieber Alexander, Du hast unser Büro verlassen. Wie so oft in unseren Filmen, ganz plötzlich und ohne Ankündigung“, schrieben sie. Zum Schluss versprachen sie, dass seine Rolle in Erinnerung bleiben werde: „Auch, wenn Du uns jetzt verlassen hast – der Ludwig, Verzeihung, der ‚Herr Schaller‘ wird bleiben.“

Das Trio aus dem Keller

Im November 2012 standen Alexander Held, Bernadette Heerwagen und Marcus Mittermeier erstmals gemeinsam für „München Mord“ vor der Kamera. Als Ludwig Schaller, Angelika Flierl und Harald Neuhauser verkörperten sie ein ungewöhnliches Ermittlerteam, das in den Keller des Polizeipräsidiums abgeschoben worden war. Von „Wir sind die Neuen“ (2013) bis zu „Die Stadt, die es nicht gibt“, der im August 2026 ausgestrahlt wurde, löste das Trio insgesamt 23 Fälle.

„München Mord: Das Recht auf Glück“, der letzte gemeinsame Fall mit dem Trio ist seit August in der Mediathek zu sehen. Ausgestrahlt wird er Ende 2026.

Für seinen Hauptkommissar Schaller erhielt Held 2014 den Bayerischen Fernsehpreis als bester Schauspieler in der Kategorie „Serien und Reihen“. 2023 folgte der Ehrenpreis beim Deutschen Fernsehkrimi-Festival.

Vom Geschichtsdrama zum Kult-„Tatort“

Lange vor seiner Zeit im Präsidiumskeller hatte sich Held mit historischen Stoffen einen Namen gemacht. Er spielte in „Schindlers Liste“ (1993), „Der Untergang“ (2004), „Sophie Scholl – Die letzten Tage“ (2005) und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008). Später war er auch in der Miniserie „Tannbach“ (2015-2018) zu sehen.

In die „Tatort“-Geschichte ging er mit dem Murot-Krimi „Im Schmerz geboren“ (2014) ein. Der Film hielt bis zur Episode „Kammerflimmern“ (2025) den Rekord als „Tatort“ mit den meisten Toten.

(ili/spot)

Bild: Mit diesem Foto aus dem Krimi „München Mord: Die Unterirdischen“ erinnern Marcus Mittermeier und Bernadette Heerwagen an ihren langjährigen und geschätzten Kollegen Alexander Held (l.). / Quelle: ZDF/Jürgen Olczyk

Das könnte dir auch gefallen

Mehr ähnliche Beiträge