Michael Douglas und Alice Cooper: Besonderer Buch-Austausch

Michael Douglas und Alice Cooper: Besonderer Buch-Austausch

Michael Douglas (82) und Alice Cooper (78) haben sich gegenseitig ihre neuen Autobiografien überreicht. Einen Clip und ein Foto von dem Treffen teilten der Hollywoodstar und der Rockmusiker bei Instagram. Der Zeitpunkt für den Büchertausch hätte kaum besser passen können: Beide Memoiren sind am selben Tag in den USA erschienen.

In dem Video geben die beiden die gebannten Leser. Jeder vertieft sich demonstrativ in das Buch des anderen, als gäbe es um ihn herum nichts Spannenderes. Das wirkt herrlich überzogen und dürfte genau so gewollt sein.

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Gleicher Tag, gleicher Verlag

Douglas hat seine Lebenserinnerungen „One Helluva Ride“ genannt, Coopers Buch trägt den Titel „Devil on My Shoulder“. Und noch etwas haben die beiden gemeinsam. Beide Werke kommen beim Verlag Hachette heraus, wie Cooper in seinem Beitrag verrät.

Für Douglas war das Wiedersehen offenbar mehr als ein Pflichttermin. Es sei immer ein besonderer Tag, wenn er sich mit seinem „großartigen Freund“ austauschen und mit ihm Bücher tauschen könne, schreibt der Schauspieler zu dem Video.

Douglas rührt die Werbetrommel für beide

Im selben Atemzug wirbt er kräftig für die Bücher, und zwar nicht nur für sein eigenes. Coopers neue Memoiren seien ab sofort erhältlich, ebenso wie „One Helluva Ride“. Seine Follower sollten sich ihre Exemplare sichern, die Bücher gebe es überall im Handel.

Alice Cooper erzählt die Begegnung dagegen mit einem Augenzwinkern. Er sei einem weiteren Kerl über den Weg gelaufen, dessen Autobiografie ebenfalls heute herauskomme, schreibt der Musiker. Erst im zweiten Satz löst er auf, um wen es sich handelt: um einen seiner langjährigen Freunde, Michael Douglas.

Pikante Details

Michael Douglas berichtet in seinem Buch unter anderem von einer Affäre mit seiner Kollegin Kathleen Turner (72), mit der er in „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ spielte. Es geht aber auch um eine Ehekrise mit seiner heutigen Ehefrau, Catherine Zeta-Jones (57), und seinen Kampf gegen Krebs im fortgeschrittenen Stadium.

Der ungewöhnliche Kniff des Buches von Cooper ist, dass der echte Vincent Furnier imaginäre Dialoge mit der Kunstfigur Alice Cooper führt. Dabei stellt Alice die Erinnerungen seines Schöpfers infrage und ertappt ihn beim Ausschmücken von Geschichten. So wird der innere Konflikt zwischen dem Menschen und seiner dämonischen Bühnenfigur zum eigenen Thema.

(ili/spot)

Bild: Michael Douglas und Alice Cooper staunen über die Memoiren des anderen. / Quelle: getty/Cindy Ord/Getty Images

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