RTL hat das Moderationsteam von „Ninja Warrior Germany“ umbesetzt. Ab Freitag, 2. Oktober, geht die Show in die elfte Runde (20:15 Uhr, RTL und vorab RTL+), dann werden Jan Köppen (43), Wolff Fuss (50) und Anna Fleischhauer (39), die als Field-Reporterin unten am Parcours arbeitet, auf Sendung gehen.
Frank „Buschi“ Buschmann (61) hatte sich im vergangenen Jahr mit einem emotionalen Finale von der Sendung verabschiedet, und auch Laura Wontorra (37), seit der allerersten Staffel am Parcours im Einsatz, ist nicht mehr dabei.
Fleischhauer übernimmt ihren Job, der dort beginnt, wo für die Athletinnen und Athleten gerade alles vorbei ist. Direkt nach dem Lauf fängt sie die Sportlerinnen und Sportler ab und findet heraus, was sie sich vorgenommen hatten und was am Ende davon übrig geblieben ist. Neu ist die Moderatorin beim Sender nicht.
Vom Fahrerlager ins Nachrichtenstudio
Nach dem Bachelor in Kommunikationswissenschaften und Psychologie in Bonn und einem Master an der Deutschen Sporthochschule in Köln durchlief sie von 2013 bis 2015 die RTL Journalistenschule, mit Zwischenstationen beim ZDF in London und beim WDR in Bonn. Das geht aus ihrer eigenen Website hervor.
Seit 2015 arbeitet sie freiberuflich. Fünf Jahre lang reiste sie mit dem RTL-Team der Formel 1 hinterher und lernte dabei 22 Rennstrecken kennen, drehte Reportagen mit Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Kimi Räikkönen. Ab 2017 übernahm sie vertretungsweise die Hauptmoderation einzelner Grand Prix, an ihrer Seite die Experten Timo Glock und Nico Rosberg. Für die DTM stand sie zwei Jahre lang beim „Fan TV“ vor der Kamera.
Parallel dazu lief die andere Hälfte ihrer Karriere: Von 2017 bis 2021 präsentierte sie die „Lokalzeit Ruhr“ im WDR, für „Hirschhausens Sprechstunde“ traf sie als Reporterin Menschen, die über ihre Krankheiten sprachen. Seit Juli 2021 gehört sie zum Moderatorenteam von „RTL Aktuell“. Nah dran an den Menschen zu sein, nennt sie auf ihrer Website als ihren Anspruch.
Auch privat stand für Fleischhauer gerade eine Veränderung an. Die Moderatorin ist zum zweiten Mal Mutter geworden. Sie verabschiedete sich im Juli bei „RTL Aktuell“ in die Babypause. Einen Sohn hat sie bereits, er kam im Winter 2022 zur Welt. Bei „Ninja Warrior Germany“ wird Fleischhauer dennoch ab Oktober zu sehen sein: Die neue Staffel wurde bereits im Mai aufgezeichnet.
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Die neue Staffel „Ninja Warrior Germany“
Verändert hat der Sender nicht nur sein Moderationsteam, sondern auch den „Ninja Warrior“-Wettkampfmodus. Am Ende jeder Vorrunde treten die vier besten Ninjas künftig in einem zusätzlichen Speed-Duell-Parcours gegeneinander an. In zwei Duellen qualifizieren sich zunächst die jeweiligen Sieger für ein Entscheidungsrennen. Wer dieses gewinnt, erhält 5.000 Euro und ein direktes Ticket für das große Finale.
Ist keine Frau unter den vier Besten, treten zusätzlich die beiden besten Frauen gegeneinander an. Die Siegerin dieses Duells erhält 1.000 Euro. Dazu kommen neue Hindernisse, von denen einige weltweit noch in keiner „Ninja Warrior“-Ausgabe zu sehen waren. Die Mega Wall wächst nach Senderangaben auf eine Höhe, die es in der Show bisher nicht gab.
Am Ende steht wie gewohnt der Mount Midoriyama. Wer alle vier Stages schafft, holt den Titel „Ninja Warrior Germany 2026“ und 300.000 Euro. Der „Last Man Standing“ und die „Last Woman Standing“ bekommen jeweils 25.000 Euro.
An den Hindernissen versuchen sich erneut bekannte Namen der Szene. Angekündigt sind unter anderem Philipp Göthert, der amtierende „Last Man Standing“, sowie Nicola Wulf, die in den vergangenen zwei Jahren jeweils als „Last Woman Standing“ durchkam. Dazu kommen Benni Grams und Skisprunglegende Sven Hannawald.
(jom/spot)
Bild: Anna Fleischhauer stand für „Ninja Warrior Germany“ vor der Kamera. / Quelle: RTL / Markus Hertrich



