Ralph Siegel (80) hat gesundheitlich sehr herausfordernde Monate hinter sich. Nachdem der deutsche Musikproduzent und Komponist wegen einer schweren Lungenentzündung ins Krankenhaus gekommen und dort vorübergehend in ein künstliches Koma versetzt worden war, hat er mittlerweile die Reha verlassen. Das berichtet Siegel der „Bild“-Zeitung.
Er ist zwar wieder zu Hause, die Reha am Tegernsee verlief demnach aber nicht ohne Zwischenfälle. Fünfmal sei der geschwächte 80-Jährige gestürzt. „Das ist in der Nacht passiert. Ich wollte das Licht nicht anmachen, weil meine Frau bei mir schlief und ich sie nicht wecken wollte“, erinnert Siegel sich. Aufgrund der langen Zeit im Bett besitze er keine Muskelkraft mehr und deshalb auch nicht die nötige „Kontrolle in den Beinen“.
Siegel berichtet: „Dann kippst du rückwärts in den Nachttisch rein. Da hast du gar nichts, woran du dich festhalten kannst.“ Bei einem der Stürze habe er sich einen Bruch am linken Fuß zugezogen. Trotzdem ist und bleibt er ein Kämpfer, versichert der Produzent.
Auf zum ESC?
Dass die ESC-Legende nicht ans Aufgeben denkt, zeigt auch eine andere Sache. Wie Siegel mitteilt, hat er für den deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest noch vor Ende der Bewerbungsfrist ein Lied eingereicht. „Ich habe es gerade noch geschafft“, erzählt er.
Demnach möchte der Produzent mit der Band Dschinghis Khan antreten, mit der er schon einmal erfolgreich dabei war. Das liegt aber schon mehr als vier Jahrzehnte zurück. Die Band vertrat Deutschland im Jahr 1979 mit dem gleichnamigen Lied „Dschinghis Khan“ und holte damals den vierten Platz.
„Das ist natürlich für mich eine große, spannende Geschichte“, sagt Siegel, der auch erklärt, dass seine Ehefrau Laura mittlerweile die Band managt. Für ihn wäre es „eine Sensation“, wenn das klappen würde.
(wue/spot)
Bild: Ralph Siegel ist mittlerweile nach Hause zurückgekehrt. / Quelle: imago images/Sven Simon/Frank Hoermann





