Papst Leo XIV. (71) ist am Freitag in Frankreich eingetroffen und wurde euphorisch begrüßt. Es handelt sich um den ersten offiziellen Besuch eines katholischen Kirchenoberhaupts dort seit 18 Jahren. Zuletzt war Papst Benedikt XVI. (1927-2022) im September 2008 auf einer offiziellen Reise dort.
Papst Leo landete am Vormittag für seinen viertägigen Besuch in der Nähe von Paris. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (48) empfing den 71-Jährigen auf dem Rollfeld. An seiner Seite war auch Ehefrau Brigitte Macron (73). Für den Empfang des Papstes wählten die Macrons dunkle Outfits. Der Präsident erschien im Anzug, während die Première dame ein elegantes wadenlanges Kleid präsentierte, das ein Gürtel mit Metallic-Schnalle zierte.
Das plant Papst Leo in Frankreich
Zu Beginn der Papst-Reise werden laut der französischen Zeitung „Le Monde“ bei Veranstaltungen in Paris eine Million Menschen erwartet. Der Höhepunkt wird eine Messe am Samstag sein, die der Papst auf der Place de la Concorde leiten wird, heißt es.
Papst Leo wird außerdem Lourdes besuchen, einen Wallfahrtsort für Christen aus aller Welt, sowie Metz, das nahe der deutschen Grenze liegt. Die Themen, die der Papst bei seinen Auftritten in Frankreich ansprechen will, reichen Medienberichten zufolge von den Gefahren der künstlichen Intelligenz bis hin zum Frieden in Europa. Bereits am Freitag steht ein Besuch im Élysée-Palast in Paris an, bevor er im UNESCO-Hauptquartier eine Rede hält.
Papst Leo besichtigt Notre-Dame
Später am Freitag wird Leo zur Kathedrale Notre-Dame im Zentrum von Paris fahren, wo er als erster Papst die Renovierungsarbeiten nach dem verheerenden Brand von 2019 besichtigen wird. Anschließend ist ein Auftritt im Stade de France in Saint-Denis geplant, bevor das katholische Kirchenoberhaupt in den nächsten Tagen weiter nach Lourdes und Metz reist.
(hub/spot)
Bild: Papst Leo XIV. mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und dessen Ehefrau Brigitte. / Quelle: imago/ABACAPRESS / Valat Yoan/Pool/ABACA







