Herzogin Meghan (45) ist erstmals seit dem Umzug der Sussex-Familie nach Großbritannien in der Öffentlichkeit fotografiert worden. Wie Bilder des US-Portals „Page Six“ zeigen, traf sich die Frau von Prinz Harry (42) am Montag mit Talkikone Ellen DeGeneres (68) und deren Ehefrau, Schauspielerin Portia de Rossi (53). Treffpunkt war das Three Horseshoes, ein Gasthof aus dem 18. Jahrhundert nahe Burford in der Grafschaft Oxfordshire.
Die Sussexes waren im August mit Prinz Archie (7) und Prinzessin Lilibet (5) nach England gezogen. Seitdem hatte sich Meghan auffallend zurückgehalten. Zwar hatte „Page Six“ bereits Anfang September bestätigt, dass die Herzogin im exklusiven Mitgliederclub Soho Farmhouse gesichtet worden sei. Fotos davon gab es allerdings keine.
Plaudern und Lachen im Landgasthof
Einer Augenzeugin zufolge wurde bei dem Treffen viel geplaudert und gelacht. Bevor Meghan den Pub wieder verließ, habe sie sich von dem Paar verabschiedet. Ihr Look fiel entspannt aus: eine weiße Hose, dazu ein hellblaues Oberteil mit bis zu den Ellbogen hochgekrempelten Ärmeln, weiße Sneaker und eine Sonnenbrille. Die Haare trug sie offen.
Für DeGeneres und de Rossi ist England längst kein Neuland mehr. Das Paar hatte sich bereits 2024 dort niedergelassen. Zuvor lebten die beiden im kalifornischen Montecito und damit in genau der Gegend, in der auch Harry und Meghan seit 2020 zu Hause waren. Die Freundschaft reicht weit zurück: 2023 war Meghan sogar dabei, als DeGeneres und de Rossi ihr Eheversprechen erneuerten.
Harry absolviert Termin um Termin
Während sich seine Frau privat zeigte, war Harry in den vergangenen Tagen gleich mehrfach im Einsatz. Sein erster offizieller Auftritt nach der Rückkehr führte ihn am Donnerstag zum Invictus Spirit Gala Dinner & Awards. Dort sagte er dem Magazin „People“, es fühle sich „gut an, wieder auf britischem Boden zu sein“. Am Freitag folgte die Vorstellung des Bildungsprogramms INSPIRE.
Am selben Montag, an dem Meghan im Pub gesehen wurde, besuchte Harry ohne sie die WellChild Awards im Londoner Royal Lancaster Hotel. Die Organisation, deren Schirmherr er seit 2007 ist, ehrt schwer kranke Kinder und ihre Familien. Bei seinem traditionellen Rundgang vor der Zeremonie bekam er in diesem Jahr neben den üblichen Geschenken auch ein paar Einzugspräsente überreicht.
„Meine Kleine liebt Glitzer“
Dabei kam der Prinz auch auf seine eigenen Kinder zu sprechen. An der sechsjährigen Margot Jones-Billington, Gewinnerin in der Kategorie „Inspirational Child 4-6“, fielen ihm sofort die glitzernden Schuhe und das rosa Kleid auf, wie „People“ berichtete. „Du liebst offensichtlich Glitzer“, sagte Harry zu dem Mädchen. „Ich habe einen Jungen und ein Mädchen, sieben und fünf Jahre alt. Meine Kleine liebt Glitzer und sie liebt Rosa. Das ist ihre Lieblingsfarbe.“
Später am Abend kämpfte er in seiner Schlussrede sichtlich mit den Tränen, als er sich an die Eltern der kleinen Preisträger wandte. „An alle Mütter und Väter: Die meisten von uns werden die emotionalen Höhen und Tiefen eures Alltags nie wirklich kennen“, sagte Harry. Er hoffe aufrichtig, dass sie aus Abenden wie diesem Kraft schöpfen. Lange bleibt er nicht in England: Noch in dieser Woche reist er nach New York zum Jahrestreffen der Clinton Global Initiative, an dem er bereits 2024 teilgenommen hatte.
(ae/spot)
Bild: Herzogin Meghan hat in Großbritannien zwei alte Bekannte aus Kalifornien wiedergetroffen. / Quelle: imago images/AAP/DEAN LEWINS



