Kate Beckinsale hat sich am Sonntag, dem 20. September, mit Botschaften auf Instagram gemeldet, die ihre Follower ratlos zurücklassen. Wie das US-Magazin „People“ berichtet, veröffentlichte die 53-jährige Schauspielerin in ihrem Feed ein schwarzes Bild mit einem einzigen Wort in weißer Schrift: „bye“. Eine Bildunterschrift gab es nicht.
Fast zeitgleich tauchte in ihren Instagram-Storys ein Foto auf, das einen Regenbogen über einer Straße zeigt. Darüber legte Beckinsale nach „People“-Angaben eine kurze Zeile: „Herzlichen Glückwunsch, ihr habt gewonnen. Ich gebe auf.“ Mittlerweile hat die Schauspielerin sämtliche Posts ihres Accounts gelöscht. Nun führt nur noch Beckinsales Instagram-Bio zu einem BBC-Artikel über den Suizid der britischen TV-Moderatorin Caroline Flack im Jahr 2020 mit der Überschrift: „Werden die Menschen nun in den Medien und im Internet ‚freundlich‘ sein?“
An wen sich ihre Zeilen richteten, ging aus den Posts nicht eindeutig hervor – wahrscheinlich waren aber Hasskommentare gemeint, mit denen sich die Britin immer wieder herumschlagen muss.
Für Beckinsale ist es nicht der erste ungewöhnliche Auftritt in diesem Sommer. Bereits im August hatte sie ihr Instagram-Profil radikal leergeräumt und sämtliche Beiträge gelöscht.
Wochenlange Abrechnung mit Hasskommentaren
Statt Bildern postete sie damals in ihren Storys Dutzende Screenshots von Kommentaren, in denen Nutzerinnen und Nutzer ihren Körper bewertet hatten. Manche unterstellten ihr, mit Abnehmspritzen nachgeholfen zu haben, andere forderten sie auf, endlich wieder zu essen.
Den Hintergrund ihrer Veränderung hatte die Schauspielerin dabei selbst benannt: den Tod ihrer Mutter Judy Loe im Jahr 2025. Ein Jahr zuvor hatte Beckinsale öffentlich gemacht, dass bei ihr das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) diagnostiziert worden war.
In einem Beitrag vom 8. August erklärte sie ihre Sicht der Dinge: Man lege nach dem Tod der Mutter eine monatelange Pause ein, lösche alle Beiträge und erkläre ausführlich, dass Gewichtsverlust zu den ersten körperlichen Anzeichen von Trauer zähle. Ihr Fazit fiel bitter aus. Sie glaube, die Menschen seien kaputt, schrieb sie.
Nur noch Buchempfehlungen
Wie sehr ihr die Reaktionen zusetzten, zeigte ein weiterer Wortwechsel aus jener Zeit. Ein Nutzer schrieb ihr, er habe sie lieber gemocht, bevor er sie habe sprechen hören. Beckinsale antwortete darauf, das werde ihm nicht noch einmal passieren. Sie werde alles löschen, mit Ausnahme der Bücher, die sie empfehle. Genau daran hielt sie sich anschließend weitgehend.
Hilfe bei Suizidgedanken: Wer selbst Suizidgedanken hat oder Angehörige und Freunde in einer Krise unterstützen möchte, findet Hilfe bei der Telefonseelsorge. Sie ist rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar unter 0800/111 0 111, 0800/111 0 222 und 116 123.
(mia/spot)
Bild: Kate Beckinsale hat all ihre Posts auf Instagram gelöscht. / Quelle: Featureflash Photo Agency/Shutterstock.com




