Trauer um Ben Saunders. Der niederländische Musiker und Tattoo-Künstler ist tot, wie unter anderem „De Telegraaf“ meldet. Saunders schrieb 2011 TV-Geschichte, als er die erste Staffel von „The Voice of Holland“ gewann und damit zum ersten Sieger des später international erfolgreichen Castingformats wurde. Er wurde nur 43 Jahre alt.
Saunders war am Dienstagmorgen als vermisst gemeldet worden. Wenige Stunden später fanden Einsatzkräfte einen leblosen Körper in einem See bei Arnheim. Im Laufe des Tages bestätigte sich schließlich, dass es sich bei dem Toten um den 43-Jährigen handelte.
Einige Stunden nach dem Fund teilte die Polizei mit, dass die Ermittlungen abgeschlossen seien. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es demnach nicht. Der Leichnam wurde aus dem See geborgen, der in einem Naturschutzgebiet bei Arnheim liegt.
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„Was für ein schrecklicher Tag“
Auch Saunders‘ Bruder Dean, selbst Musiker, hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Auf Instagram schreibt er: „Mein lieber kleiner Bruder ist heute verstorben … Ich habe noch nie so viel Schmerz erlebt wie das, was ich jetzt fühle … was für ein schrecklicher Tag für uns alle.“
Ben Saunders habe eine Familie gehabt, „die ihn sehr liebte“. Nun müssten seine Angehörigen „lernen, damit zu leben“, schreibt Dean weiter.
Sieger von „The Voice of Holland“
Saunders gewann 2011 die erste Staffel von „The Voice of Holland“ und erhielt anschließend einen Plattenvertrag. Sein Siegersong „Kill For A Broken Heart“ wurde zum Hit. Nach 2013 konnte der Sänger an diese Erfolge jedoch nicht mehr anknüpfen.
Später geriet Saunders auch mit dem Gesetz in Konflikt. Wie der niederländische Sender NOS berichtet, wurde er unter anderem nach einem tätlichen Angriff auf einen Verkehrsordner festgenommen. Ein Gericht verurteilte ihn zu 180 Stunden gemeinnütziger Arbeit sowie zur Zahlung von Schadenersatz.
Auch mit gesundheitlichen Problemen hatte der Sänger zu kämpfen. Gegenüber „De Telegraaf“ berichtete er von drei Bandscheibenvorfällen. Auf der Bühne müsse er daher einen Gehstock benutzen.
(lau/spot)
Bild: Ben Saunders im Jahr 2025. / Quelle: IMAGO/Orange Pictures/Ben Gal




