„Tatort“ und „Polizeiruf 110“: Die Highlights der neuen Saison

„Tatort“ und „Polizeiruf 110“: Die Highlights der neuen Saison

Der Countdown läuft: Am Sonntag, 13. September, zeigt Das Erste um 20:15 Uhr wieder einen neuen „Tatort“. Damit endet nach rund 19 Wochen die längste Sommerpause, die es in der Geschichte der Krimireihe je gab. Die Sonntagskrimi-Saison 2026/27 bringt zahlreiche Neuerungen und Highlights mit.

Den Auftakt macht Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm. Ihr 33. Fall „König in Gelb“ führt sie in ein Demenzdorf im niedersächsischen Kleinhude. Dort soll ein Bewohner ein Serienmörder sein, jedenfalls behauptet das der ansässige Hauptkommissar Vogel. Weil ihm niemand glaubt, bittet er Lindholm um Unterstützung.

Für die Hauptdarstellerin fällt der Sendetermin auf einen besonderen Tag: Sie feiert am 13. September ihren 60. Geburtstag. Vor der Kamera stand sie unter anderem nach Jahren mal wieder mit ihrer Mutter Kathrin Ackermann, die auch ihre Film-Mutter spielt.

Drei Teams ermitteln in neuer Besetzung

Für mehrere Ermittlerteams beginnt ein neues Kapitel. In Kiel bekommt Almila Bağrıaçık als Mila Şahin eine neue Kollegin: Nach dem Abschied von Axel Milberg alias Klaus Borowski wird ihr Karoline Schuch an die Seite gestellt. Die Schauspielerin spielt in dem rein weiblichen Ermittlerteam die Polizeipsychologin Elli Krieger. Seinen Einstand feiert das Duo mit der Doppelfolge „Unter Freunden/Unter Feinden“ am 11. und am 18. Oktober.

In Franken übernimmt Rosalie Thomass als Emilia Rathgeber ihren ersten Fall und ermittelt künftig gemeinsam mit Fabian Hinrichs als Felix Voss. Dieser hatte nach dem Abschied von Dagmar Manzels Rolle Paula Ringelhahn in seinem 11. Fall zunächst allein ermittelt. Ihr erster gemeinsamer Film „Gottesgarten“ wird noch in diesem Herbst ausgestrahlt.

Mit Spannung erwartet wird auch das neue Team in München. Dort hatten Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl als Batic und Leitmayr erst im April nach ihrem 100. Fall den Dienst quittiert. Ihr einstiger Assistent Ferdinand Hofer alias Kalli Hammermann geht dort jetzt gemeinsam mit Carlo Ljubek als Nikola Buvak auf Spurensuche. Ihr erster Fall „Zwischenwelten“ feierte bereits Premiere auf dem Filmfest, die Ausstrahlung erfolgt voraussichtlich Anfang nächsten Jahres.

Bombenalarm in Köln, Geldautomaten in Ludwigshafen

Aber auch die etablierten Teams müssen mit allerlei umgehen. In Köln wollen Max Ballauf und Freddy Schenk, gespielt von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär, in „Die letzten Menschen von Köln“ einen Mord aufklären, während in weiten Teilen der Stadt eine Weltkriegsbombe geborgen wird. Ihr 96. gemeinsamer Fall läuft am 20. September.

Nach einer Woche Pause wegen der UEFA Nations League stehen am 4. Oktober Lena Odenthal (Ulrike Folkerts, 84. Fall) und Johanna Stern (Lisa Bitter, 25. Fall) nach einer Geldautomatensprengung mit Todesfolge vor einem Fall, der voller Abgründe steckt und droht, außer Kontrolle zu geraten. Der Fall erzählt die Geschichte in 90 Minuten Echtzeit.

Neue Tatzeit: freitags statt sonntags

Neben den neuen Gesichtern sorgt aber vor allem der neue Starttermin für Furore: Nachdem der Sonntagskrimi gemäß seinem Namen jahrelang als fester Termin am Sonntag im Ersten seine Erstausstrahlung feierte, ändert sich das zur neuen Saison. Registrierte Nutzerinnen und Nutzer können die neuen Fälle von „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ künftig schon freitags exklusiv in der ARD Mediathek streamen, zwei Tage vor der Ausstrahlung im Ersten. Der Saisonauftakt aus Hannover ist damit bereits ab Freitag, 11. September, abrufbar.

Ein besonderes Gruppenbild

Zum Saisonstart hat die ARD außerdem ein Foto veröffentlicht, das in dieser Form ein Novum ist: Darauf sind erstmals alle Ermittlerinnen und Ermittler von „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ gemeinsam zu sehen. Nur Ulrich Tukur und Felix Vörtler fehlen aus terminlichen Gründen.

(eyn/spot)

Bild: Erstmals sind alle Ermittlerinnen und Ermittler aus „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ auf einem Bild zu sehen, nur Ulrich Tukur und Felix Vörtler fehlen. / Quelle: ARD/Marc Rehbeck/BR/Bantry Bay Productions GmbH/Hendrik Heiden

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