Kritische Gedanken – poetisch ausgedrückt

Ilmenau, 31.08.2026 (lifePR) – In ihren Gedichten drücken sie Gedanken und Beobachtungen  gleichermaßen treffend und interpretationsoffen, klug und emotional aus. Autorinnen und Autoren im Genre Lyrik gelten  oft als schwierig zu lesen, lohnen aber den Versuch – gehen Sie auf Schatzsuche!

Timo Kohnert spielt, jongliert mit Begriffen und Gefühlen in seinem Gedichtband „Die Zeit des Zögerns ist vorbei“ (ISBN 978-3-95716-352-3). Mit zeit- und gesellschaftskritischer Lyrik fängt er die verschiedensten Momente des Lebens ein, bringt Zwischentöne zum Ausdruck, erinnert sich an magische Augenblicke. Oder er sticht mit präzisen Worten in das Wespennest, wo in der Welt Dinge im Argen liegen. Liebe und Beziehungen spielen eine Rolle, ebenso Politik und Kommerz. Pointiert und lebensklug tippt der Autor existenzielle Fragen jedes Menschen an. Er nutzt die poetische Kraft der Sprache, um auf Missstände hinzuweisen. Eine Lektüre, die aufweckt und in die Gegenwart holt, die Gedanken anregt und zum Innehalten einlädt.

Es klingt wie bei Wilhelm Busch, wenn Werner Schwuchow mit scharfem Blick und spitzer Feder die Welt betrachtet. Er blickt auf die Erde, das Universum, das menschliche und allzu menschliche Dasein. „Wir und die Welt“ (ISBN: 978-3-95716-172-7) kommentiert in Versform Privates und Politisches. Mit Humor und schrägen Perspektiven philosophiert Werner Schwuchow über Dünkel und Unvermögen, über eigenartige Zeitgenossen unter Kollegen und Nachbarn, über seine thüringische Heimat und die große Welt. Geschichten in Versform – beileibe nicht nur für Kinder -, die mal mit Humor, mal mit freundlicher Belehrung eine Moral vermitteln oder mit präziser Überzeichnung die kleinen Schwächen des Lebens nachzeichnen. 2017 erhielt Werner Schwuchow den Hans-Huckebein-Preis, der für satirische und humoristische Versdichtung im Sinne Wilhelm Buschs vergeben wird.

Reportage, Dokumentation, Börsenbericht – es gibt viele Wege, die Lage der Gesellschaft in Deutschland darzustellen. Peter Bostelmann setzt dafür Lyrik ein. In „Kapitaler Spot(t)“ (ISBN: 978-3-95716-270-0) nutzt er die poetische Kraft der Sprache, um auf Missstände hinzuweisen. Ungewöhnlich genug, ein Buch als „politische Lyrik“ zu umschreiben. Der doppeldeutige Titel zeigt es bereits an: Der Autor aus Weimar lenkt den „Spot“, den Scheinwerfer, auf die Probleme der Zeit, Terror und Krieg, den Gegensätzen von steigender Armut und nie erlebtem Reichtum. Er kommentiert spottend,  nachdenklich, kritisch und zuweilen zornig die Widersprüche zwischen Recht haben und Recht bekommen.

Alle Bücher aus dem Verlag Kern sind auch als E-Books verfügbar. Gedruckt können im Online-Shop schnell, bequem und portofrei (innerhalb Deutschland) direkt ab Verlag bestellt werden.  Natürlich kann man die Titel auch im Buchhandel vor Ort und online  erwerben.

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