Mayim Bialik kehrt als Amy in „The Big Bang Theory“-Spin-off zurück

Mayim Bialik kehrt als Amy in „The Big Bang Theory“-Spin-off zurück

Mayim Bialik (50) kehrt in dem „The Big Bang Theory“-Ableger „Stuart Fails to Save the Universe“ als ihre Kultfigur Dr. Amy Farrah Fowler zurück, allerdings in einer Fassung, die es in der Originalserie nie gab.

Im Mittelpunkt des Spin-offs steht Comicladenbesitzer Stuart Bloom, gespielt von Kevin Sussman (55). Er zerstört versehentlich ein Gerät von Sheldon Cooper und Leonard Hofstadter und löst damit ein Multiversum-Chaos aus. Stuart und seine Freunde landen in Parallelwelten, in denen vertraute Gesichter aus der Sitcom in ungewohnter Gestalt auftauchen. Bialik ist bereits der vierte Rückkehrer aus der Originalbesetzung in ebenso vielen Folgen – vor ihr traten Kunal Nayyar (45) als Raj, Kaley Cuoco (40) als Penny und Melissa Rauch (45) als Bernadette auf.

Eine Amy, die es so noch nicht gab

In dem Paralleluniversum, in dem Stuart diesmal landet, arbeitet Amy nicht im Labor, sondern als Therapeutin in einer psychiatrischen Klinik. Stuart selbst zweifelt dort daran, ob seine Reisen durch das Multiversum real sind. Genau darin lag für Bialik der Reiz: Es ging ihr weniger darum, die Figur erneut zu spielen, die das Publikum seit Jahren kennt, sondern darum, eine zweite Version der Neurobiologin zu verkörpern. „Ich war wirklich begeistert, eine andere Version von Amy spielen zu dürfen, die immer noch klug und immer noch wissenschaftsaffin ist“, sagte sie im Interview mit dem US-Magazin „People“.

Ganz lösen wollte sie sich von der alten Amy trotzdem nicht. Sie habe Eigenschaften der ursprünglichen Figur einbringen können und genau das trage zur Merkwürdigkeit dieses Universums bei. Zu sehen ist ihr Auftritt in der vierten Folge mit dem Titel „Spoiler: Stuart Makes a Wallet“, die in den USA am 13. August erschienen ist und im deutschsprachigen Raum einen Tag später.

Der Doktortitel, der zur Rolle passt

Amy kam 2010 im Finale der dritten Staffel zu „The Big Bang Theory“ dazu, gehörte ab Staffel vier bis 2019 zur Hauptbesetzung und wurde später Sheldons Ehefrau. Zwischen 2012 und 2015 brachte die Rolle Bialik vier Emmy-Nominierungen ein. Dass die Figur Wissenschaftlerin ist, passt zur Darstellerin: Bialik hat 2007 an der University of California in Los Angeles in Neurowissenschaften promoviert.

„Ich glaube, das Amy-mäßigste, was ich je im echten Leben getan habe, war, in Neurowissenschaften zu promovieren“, sagte sie lachend. „Manchmal kombiniere ich Streifen mit Karos, was eigentlich ein No-Go ist, aber eben auch ein Überbleibsel von Amy.“

Kein Abschied von Amy

Bialik hat die Figur inzwischen in drei Serien gespielt: in „The Big Bang Theory“, in „Young Sheldon“ und nun im Spin-off. Ein Schlussstrich wäre ihr offenbar nicht recht. „Ich habe fünf Jahre als Blossom verbracht und wurde die längste Zeit meines Lebens so genannt“, sagte sie über die Fernsehserie, in der sie von 1990 bis 1995 die Titelrolle spielte. „Dann habe ich eine große Pause gemacht und bin in diese Amy-Farrah-Fowler-Figur geschlüpft.“ Ihre Beteiligung an „The Big Bang Theory“ nennt sie einen Glücksfall, für den sie auch deshalb dankbar sei, weil sie sich von der Rolle nie verabschieden müsse.

Die zehnteilige Serie „Stuart Fails to Save the Universe“ stammt von Chuck Lorre (73), Bill Prady (66) und Zak Penn (58). Neue Folgen laufen freitags bei HBO Max, in den USA bereits donnerstags. Das Staffelfinale erscheint am 25. September.

(des/spot)

Bild: Mayim Bialik hat in „The Big Bang Theory“ die Wissenschaftlerin Amy Fowler gespielt. / Quelle: IMAGO/Avalon.red

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