Account läuft weiter: Frank Buschmann verabschiedet sich von Instagram

Account läuft weiter: Frank Buschmann verabschiedet sich von Instagram

Frank Buschmann (61) bleibt bei seinem Entschluss: Der Sportkommentator wird seinen Instagram-Kanal nicht länger selbst bespielen. Das teilte der 61-Jährige am Montag in einem Video an seine rund 226.000 Follower mit. Sechs Wochen zuvor hatte er den Rückzug aus den sozialen Medien erstmals angekündigt.

In der Zwischenzeit ging es um die Frage, was mit dem Profil überhaupt geschehen soll. Er und sein Management hätten mehrere Varianten durchgespielt, sagte Buschmann: den Account endgültig löschen oder ihn einer Organisation überschreiben und damit „etwas Gutes“ tun.

https://www.instagram.com/p/Db22BtXIIml/

Der Kanal bleibt, der Absender wechselt

Am Ende fiel die Entscheidung anders aus. Er werde „das Ding hier tatsächlich nicht mehr selbst betreiben“, so der Kommentator, „weil mir persönlich im privaten Social Media einfach überhaupt nicht guttut und ich da auch keine Lust mehr drauf hab“.

Gelöscht wird das Profil damit nicht. Nach dem Feedback der vergangenen Wochen gebe es weiterhin viele Menschen, die mitbekommen wollten, was er im Sport und in der Unterhaltung mache, erklärte Buschmann. Genau dafür soll der Kanal künftig da sein, samt möglicher Kooperationen mit Sendern, Medienhäusern oder Partnern.

Betrieben wird das Ganze von seinem langjährigen Management. Von ihm selbst werde dort nichts mehr kommen, stellte er klar, manche würden vermutlich sagen: Gott sei Dank. Das sei nun für alle eine gute Lösung, betonte Buschmann zusammenfassend und verabschiedete sich mit dem Hinweis: „Man sieht sich.“

„Keinen Bock mehr drauf“

Den Ausstieg selbst hatte Buschmann bereits Ende Juni auf seinem Account angekündigt. Damals stellte er klar, dass es in dem Video nicht um das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft gehe. Sein Social-Media-Auftritt habe sich erledigt, nach Facebook und X verabschiede er sich auch von Instagram.

Als Hauptgrund nannte er den Umgangston im Netz. „Der Hauptgrund ist, dass ich merke, dass mir der ganze Wahnsinn nicht gut tut“, sagte er damals. Wie viele Menschen im Internet und besonders in den sozialen Medien miteinander umgingen, darauf habe er keinen Bock mehr.

Es gehe ihm dabei nicht in erster Linie um die Reaktionen auf seine eigenen Beiträge, betonte Buschmann seinerzeit. Er habe mit Fans auch viel gelacht. Das Problem beginne schon beim morgendlichen Durchscrollen. Hinzu kämen berufliche Erwartungen, mit denen er nicht klarkomme, sowie zahlreiche selbsternannte Experten, die echten Fachleuten ihre Expertise absprächen.

Buschmann kommentiert seit Jahren die Bundesliga bei Sky und seit 2025 wieder die NBA. Für die Mediengruppe RTL ist er ebenfalls im Einsatz, dort bei Spieleshows und auch schon im Basketball.

(jom/spot)

Bild: Frank Buschmann wird sich ab jetzt nicht mehr selbst auf Instagram zu Wort melden. / Quelle: Imago images/Rainer Unkel

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