Leni Klum (22) hat gerade ihr Studium der Innenarchitektur abgeschlossen – und bereits konkrete Pläne für die Zeit danach. „Ich möchte auf eine Kochschule gehen. Ich habe gerade meinen Abschluss gemacht, das ist also das Nächste“, sagte das Model dem Magazin „Daily Front Row“. „Ich koche die meisten meiner Mahlzeiten selbst und habe großen Spaß daran.“
Auf die Frage, was die Öffentlichkeit über sie überraschen würde, nannte sie ebenfalls den Herd. Sie wolle lernen, „alles ohne Rezept zu kochen und eine Zwiebel richtig zu schneiden“. Und: „Ich glaube auch nicht, dass irgendjemand weiß, wie oft ich koche.“
Spezialität: Hühnersuppe mit viel Gemüse
Momentan ist ihre Spezialität noch Hühnersuppe, allerdings in der maximalistischen Variante. Hinein kommt nach eigener Aussage „im Grunde jedes Gemüse“: Spinat, Zucchini, Erbsen, Karotten, Sellerie, Rosenkohl. Dazu jede Menge Knoblauch, „so etwa eine ganze Knolle“. Manchmal landet auch Blumenkohl im Topf.
Ein festes Rezept gibt es nicht. „Es ist wirklich alles, was ich gerade im Kühlschrank habe. Ich bin ein großer Gemüsemensch“, sagte sie.
Ihren Abschluss machte die Tochter von Heidi Klum (53) an der New York University. Angefangen hatte sie an der Parsons School of Design mit dem Fach Innenarchitektur, bevor sie wechselte. Studiert hat sie online, was ihr erlaubte, für Jobs zu reisen.
Von denen gab es einige. Leni Klum hat mehrere Dessous-Kampagnen für das italienische Label Intimissimi bestritten, die erste mit 18 Jahren, gemeinsam mit ihrer Mutter. Nervös machen sie solche Shootings kaum noch. „Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper“, sagte sie auf die Frage, ob Dessous-Aufnahmen ihr Herzklopfen bereiten.
Was sie ihrer Mutter verdankt
Das verdankt die 22-Jährige auch ihrer selbstbewussten Mutter. „Mit einer Mutter aufzuwachsen, die sich in ihrem Körper wohlfühlte, hat es mir leicht gemacht, mich in meinem Körper wohlzufühlen“, sagte sie in dem Interview.
Richtig Angst hatte sie ausgerechnet bei einem Job, bei dem sie vollständig bekleidet war. 2020 gab sie ihr Debüt auf dem Titel der deutschen „Vogue“, 16 Jahre alt, im übergroßen Hosenanzug, neben ihrer Mutter. „Ich hatte solche Angst. Am Morgen des Shootings bin ich ausgeflippt“, erinnerte sie sich. Aber nicht das Posieren war das Problem: „Ich war nervöser wegen des Interview-Teils, weil ich noch nie mit einem Journalisten gesprochen hatte. Zum Glück hat meine Mutter die ganze Zeit Händchen gehalten.“
Ein Foto zu früh verschickt
Auch abseits der Sets ist das Verhältnis eng. „Wir sind beste Freundinnen. Wir reden und facetimen jeden Tag. Wir schicken uns ständig Fotos hin und her.“
Bei einer Sorte Bilder macht Leni Klum inzwischen allerdings eine Ausnahme. Unveröffentlichte Aufnahmen aus Shootings bekommt ihre Mutter nicht mehr zu sehen. „Ich habe ihr in der Vergangenheit Fotos von Shootings geschickt und ihr gesagt, dass die noch nicht raus sind … und dann postet sie sie in ihren Storys, und ich sage ihr, dass sie das nicht machen darf“, erzählte sie lachend. „Jetzt schicke ich sie ihr nicht mehr.“
(mia/spot)
Bild: Versucht sich nun in einer ganz neuen Karriere: Kochen. / Quelle: ddp





