„Der Quiz-Champion“ kehrt am Samstag (8. August, 20:15 Uhr) ins ZDF-Programm zurück. Johannes B. Kerner (61) moderiert erneut das Format, das der Sender als „härtestes Quiz Deutschlands“ bewirbt: Wer 100.000 Euro mit nach Hause nehmen will, muss nacheinander fünf prominente Experten in deren Spezialgebiet schlagen. Auf zwei dieser fünf Stühle sitzen diesmal Experten, die das Studio fast so gut kennen wie ihr eigenes Wohnzimmer.
Michael Bully Herbig (58) ist zum 28. Mal dabei und damit der am häufigsten eingesetzte prominente Experte der Sendungsgeschichte. Dicht hinter ihm folgt Wigald Boning (59) mit 27 Einsätzen. Platz drei belegt Sportjournalist Marcel Reif (76) mit 24 Einsätzen, gefolgt von Axel Milberg (70), der am Samstag zum 19. Mal die Kategorie Literatur und Sprache verteidigt.
Zwei Dauergäste mit sehr unterschiedlichen Rollen
So knapp die beiden Rekordhalter in der Statistik beieinanderliegen, so verschieden treten sie im Studio auf. Herbig, im Ankündigungstext der Produktionsfirma Riverside Entertainment als „Quiz-Champion-Urgestein“ bezeichnet, bespielt sein Fachgebiet Film und Fernsehen. Bonings Fachgebiet ist Erdkunde, seinen Wissensvorsprung hat er sich als Deutschland-, Europa- und Weltreisender zusammengesammelt.
Boning ist im Übrigen nicht nur Dauergast, sondern auch Titelträger. Er gewann das erste Prominenten-Special der Show und spendete seinen Gewinn anschließend für den guten Zweck.
Keine Joker, keine zweite Chance
Komplettiert wird die Expertenrunde am Samstag von Franziska van Almsick (48), die zum 13. Mal für die Kategorie Sport antritt, sowie von Journalistin Pinar Atalay (48), die zum dritten Mal den Bereich Zeitgeschehen übernimmt. Feste Besetzungen gibt es ohnehin nicht: Die Redaktion stellt für jede Ausgabe ein neues Fünferteam zusammen, 2026 feierten unter anderem Klaas Heufer-Umlauf (42) und Frank Plasberg (69) ihre Premieren.
Für die Kandidatinnen und Kandidaten bleibt das Spielprinzip unverändert hart. Zunächst gilt es, in der Vorrunde binnen einer Minute sieben Fragen richtig zu beantworten. Danach geht es gegen die Prominenten, wobei ein Zufallsgenerator den ersten Gegner bestimmt und die weiteren Duelle im Uhrzeigersinn folgen. In der Hauptrunde stehen drei Antwortmöglichkeiten zur Wahl, wer zuerst drei Punkte holt, gewinnt die Kategorie. Wer den Buzzer drückt, startet für das Gegenüber einen Countdown von sieben Sekunden. Joker gibt es keine, eine zweite Chance ebenso wenig.
Eine Lehrerin und ein Gastwirt greifen an
Antreten dürfen diesmal zwei Kandidaten mit ungewöhnlichem Trainingslager. Rebecca Berger aus Bayerisch-Schwaben unterrichtet als Lehrerin und bringt zusätzlich die Nervenstärke einer ambitionierten Dartspielerin mit. Maximilian Märten aus Halle an der Saale betreibt eine Gaststätte, organisiert dort regelmäßig Pub-Quiz-Abende und kennt damit die Tücken kniffliger Fragen von der anderen Seite des Mikrofons.
Sollten beide die Hauptrunde überstehen, kommt es zum Stechen. Im Finale erhalten die Experten jeweils einen Briefumschlag mit einer Frage für den Kandidaten. Für jede Antwort bleiben zehn Sekunden. Wer die meisten Punkte sammelt, gewinnt.
Vom „Super-Champion“ zum Dauerbrenner
Auf Sendung ist das Format seit dem 14. April 2012, damals noch unter dem Titel „Der Super-Champion“ und moderiert von Jörg Pilawa (60). Seit 2013 führt Kerner durch den Abend, produziert wird die vorab aufgezeichnete Show im Studio Berlin-Adlershof. Auch die Siegprämie hat sich verändert. Zum Start winkte eine halbe Million Euro, ab Mai 2014 waren es 250.000 Euro, seit Mai 2016 sind 100.000 Euro ausgelobt.
In der Mediathek steht die Ausgabe ab 23:15 Uhr am Ausstrahlungsabend bereit.
(ili/spot)
Bild: Michael Bully Herbig kennt sich beim „Quiz-Champion“ bestens aus. / Quelle: ZDF / Thomas Kierok






