Trauer um Scott Hylands: Hollywoodstar mit 83 Jahren verstorben

Trauer um Scott Hylands: Hollywoodstar mit 83 Jahren verstorben

Die kanadische Fernsehlandschaft hat eines ihrer vertrautesten Gesichter verloren: Scott Hylands ist tot. Der Schauspieler, der zwischen 1985 und 1989 in der Krimiserie „Night Heat“ Detective Kevin „OB“ O’Brien verkörperte, starb am Mittwochabend, dem 29. Juli, im Alter von 83 Jahren. Bekannt gemacht hat die Nachricht sein Sohn, der Kameramann Luke Hylands, auf Instagram.

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„Ehemann, Vater, Schauspieler, Regisseur, Autor, Geschichtenerzähler, Freund und ein Mensch, der das Leben liebte“, schrieb er über ihn. „Mir bricht das Herz, die Nachricht zu teilen, dass mein Dad Scott am Mittwochabend gestorben ist. Ich und meine Familie versuchen immer noch, diesen schrecklichen Verlust zu verarbeiten.“ Es gebe nicht genug Worte, so der Sohn weiter: „Du bist mein Held für immer und mein bester Freund. Jetzt und in alle Ewigkeit. Ich liebe dich. Leb wohl, Dad.“

Vom Zoologiestudium auf die Bühne

Der Weg ins Rampenlicht war alles andere als geradlinig für Hylands. Geboren am 27. Februar 1943 in Lethbridge und aufgewachsen in British Columbia, schrieb sich Hylands an der University of British Columbia zunächst für Zoologie ein. Erst danach wechselte er ins Fach Theaterwissenschaft. Nach dem Studium zog es ihn nach New York, wo er 1965 in einer Off-Broadway-Inszenierung von „Billy Liar“ die Hauptrolle übernahm.

Es folgten mehrere Jahre am American Conservatory Theater in San Francisco, bevor Hylands 1969 mit „Der Mann mit dem Katzenkäfig“ sein Leinwanddebüt gab. In den Siebzigern war er in Kinofilmen wie „Fools“, „Slipstream“, dem Katastrophenfilm „Erdbeben“ und „Die Boys von Company C“ zu sehen. Dazu kam eine lange Reihe von Gastauftritten, von „Kung Fu“ über „Wonder Woman“ bis zu „Die Waltons“ und „Hart aber herzlich“.

„Night Heat“ machte ihn zum Seriengesicht

Den größten Erfolg brachte ihm ausgerechnet die Rückkehr in die Heimat. In den Achtzigern ging Hylands zurück nach Kanada und schlüpfte für CTV und CBS in die Rolle des Detective O’Brien. Vier Jahre lang ermittelte er in „Night Heat“, der Serie, mit der sein Name bis heute verbunden bleibt. Einer jüngeren Zuschauergeneration blieb er später als Father Travis in der ABC-Produktion „V“ im Gedächtnis.

Die Gastrollen rissen bis zuletzt nicht ab. Hylands stand für „NYPD Blue“, „Akte X“, „Stargate SG-1“, „Supernatural“, „Fargo“ und „Wynonna Earp“ vor der Kamera, hinzu kamen die Kinofilme „Rememory“ und „Elsewhere“. Zurück bleiben seine Ehefrau Veronica, sein Sohn Luke und seine Tochter Rebecca.

(stk/spot)

Bild: Scott Hylands wirkte seit den 60er Jahren in Hollywood mit. / Quelle: imago/Everett Collection / Alliance Entertainment / Courtesy: Everett Collection

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