Axel Milberg freut sich: Das fünfte Enkelkind ist unterwegs

Axel Milberg freut sich: Das fünfte Enkelkind ist unterwegs

In der Familie von Axel Milberg (70) steht Nachwuchs an: Das fünfte Enkelkind ist unterwegs. Das verriet der Schauspieler der „Bild“-Zeitung in einem Interview rund um seinen 70. Geburtstag.

Zur Sprache kam die Neuigkeit, als Milberg auf das sogenannte Empty-Nest-Syndrom angesprochen wurde, unter dem manche Paare leiden, wenn die Kinder ausziehen. Bei ihm und seiner Frau Judith Milberg ist davon wenig zu spüren. „Unser jüngster Sohn lebt noch bei uns, er macht gerade eine Ausbildung. Manchmal sehen wir ihn tagelang nicht“, sagte der Schauspieler. „Und das Nest wird immer wieder durch die wilde Enkelschar gefüllt. Allein das Aufräumen nach den Besuchen schaffen wir inzwischen unter 35 Minuten. Juchhu! Das fünfte Enkelkind ist unterwegs.“

Kein Großvater im Schaukelstuhl

Für das gängige Bild vom Opa im Schaukelstuhl sieht sich Milberg trotzdem nicht vor. „Nein. Mir wird leider schlecht im Schaukelstuhl. Ich werde regelrecht seekrank“, antwortete er der „Bild“ auf die entsprechende Frage.

Auch beruflich denkt er nicht ans Aufhören. Er werde „fröhlich weiterarbeiten“, habe aber nichts dagegen, im Garten zu sein und Rosen zurückzuschneiden. „Man kann so viel Neues lernen. Das hört nie auf.“ Mit der runden Zahl selbst kann er wenig anfangen: Er habe bis vergangene Woche gedreht und gar keine Zeit gehabt, darüber nachzudenken.

Indien statt Strandurlaub

Für das neue Lebensjahrzehnt haben die Milbergs sich eine Reise vorgenommen, die sie immer wieder verschoben haben. „Meine Frau und ich wollen durch Indien reisen“, sagte er der „Bild“. „Darauf sind wir sehr neugierig. Vielleicht wird’s aber auch Australien.“

Gemütlich wird das eher nicht. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) erklärte Milberg, er und seine Frau reisten nie als Touristen und machten nie Ferien. Nach fünf Minuten springe man ohnehin auf und frage sich, was hinter dem nächsten Gebäude liege. Auf die Frage, ob er sich mit 70 nicht einmal eine Woche an den Strand legen werde, antwortete er dem RND knapp: „Auf keinen Fall. Keine Rollen im Liegen.“

Ein Leben nach dem „Tatort“

Von 2003 bis 2025 ermittelte Milberg als Hauptkommissar Klaus Borowski im Kieler „Tatort“. Vermissen tut er die Figur nach eigener Aussage nicht, dem RND sagte er, der Abschied sei „ein Riesengeschenk“ gewesen. Der „Bild“ gegenüber zitierte er zum Thema Berufsende seinen Kollegen Harrison Ford: Schwierig sei es, in den Beruf hineinzukommen, noch schwieriger aber, wieder herauszufinden.

Arbeit hat er reichlich. Am 17. September kommt der Film „Adams Acht“ über den Olympiasieg des Deutschland-Achters 1960 in die Kinos, im November soll die Disney+-Serie „Vienna Game“ über den Wiener Kongress folgen. Milberg hat einen Sohn aus erster Ehe und einen weiteren mit Judith Milberg, die zwei Kinder mit in die Ehe brachte.

(jom/spot)

Bild: Axel Milberg freut sich über Familienzeit, aber auch auf weitere Schauspielrollen. / Quelle: Imago images/Future Image / Nicole Kubelka

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