Textnachrichten durchstöbern, Erwartungen, Intimität? Der Schauspieler Brian Austin Green (52) beantwortet in einer Folge des Podcasts „I Do, Part 2“ Fragen von Zuhörerinnen und Zuhörern zu genau solchen Beziehungsthemen. Dabei kommt er auch auf seine geschiedene Ehe mit seiner Kollegin Megan Fox (40) zu sprechen. Er erzählt, was er aus dieser für sein Leben mitgenommen hat.
Fox und der ehemalige „Beverly Hills, 90210“-Star lernten sich im Jahr 2004 kennen und heirateten 2010. Im September 2012 kam ihr erster gemeinsamer Sohn zur Welt, im Februar 2014 der zweite Sohn und im August 2016 das dritte Söhnchen des Paares. 2020 wurde die Trennung bekannt.
Auf die Frage, woran er vor seiner Scheidung in Bezug auf eine Ehe geglaubt habe und was er nun anders sehe, reagiert der Schauspieler offen. Er habe gedacht, dass die Ehe etwas sei, das man einmal in seinem Leben mache. Man müsse aber auch offen dafür sein, dass die eigene Definition von „für immer“ vielleicht nicht dem entspreche, was „für immer“ in der jeweiligen Beziehung bedeute. Es sei nicht unbedingt ein gesamtes Leben, auch wenn man dies vielleicht hoffe. Bei seiner aktuellen Partnerin Sharna Burgess (41), mit der ebenfalls einen Sohn hat, hofft Green, dass dies der Fall sein wird. Außerdem ist er Vater eines weiteren Sohnes, Kassius (24), der aus einer früheren Beziehung mit Vanessa Marcil (57) stammt.
Wie die Scheidung Brian Austin Green verändert hat
„Meine Ex und ich waren für fast 15 Jahre zusammen“, erzählt Green in der Podcast-Folge über seine Beziehung zu Megan Fox. Sie seien für fast zehn Jahre verheiratet gewesen. Für ihn sei in der Ehe vor allem die körperliche Anziehung zu ihr im Vordergrund gestanden. Generell hätten seine früheren Beziehungen oft auf dieser Anziehung beruht und weniger auf einer emotionalen Bindung. „Zunächst fühlte ich mich körperlich zu jemandem hingezogen und baute dann gewissermaßen eine Beziehung darauf auf“, erklärt er.
Die Trennung sorgte jedoch für eine neue Perspektive. „Ich war geschieden, womit ich nicht gerechnet hatte“, erinnert er sich. „Ich hatte drei Kinder, war alleinerziehend und wusste, dass ich Dinge, die ich zuvor getan hatte, nicht wiederholen wollte.“ Daher habe er unterschiedliche Therapien gemacht, um herauszufinden, welche toxischen Muster er in eine Beziehung einbrachte.
Green, der seit 2023 mit Burgess verlobt ist, ist mittlerweile der Ansicht: „Ich glaube wirklich, dass man erst einmal befreundet sein muss.“ Sie seien anfangs wirklich sehr gute Freunde gewesen – eine unkomplizierte, natürliche Freundschaft. „Dann merkten wir durch körperliche Nähe, dass wir – auch in dieser Hinsicht – hervorragend harmonierten, und daraus entwickelte sich schließlich die Beziehung.“ Wenn man auf so einer Basis aufbaue, mache man sich nicht so viele Gedanken darüber, ob die andere Person einen attraktiv finde. Man kommuniziere bereits auf sehr transparentem Wege. So hätten er und seine Verlobte etwa auch direkt offen über eigene positive und negative Seiten gesprochen.
(wue/spot)
Bild: Waren lange verheiratet: Megan Fox und Brian Austin Green. / Quelle: imago images/PF/Famous






