Torsten Sträter (59) hat offen über seine Tumorerkrankung gesprochen und berichtet, dass es ihm inzwischen deutlich besser gehe. Im 1LIVE-Comedy-Talk „Sträter & Lobrecht“ beantwortete der Dortmunder Kabarettist gemeinsam mit Felix Lobrecht (37) Fragen aus dem Publikum.
Zu seinem Gesundheitszustand sagte Sträter: „Also ich befinde mich auf dem Wege der Besserung und habe mich noch nie so gut gefühlt, was seltsam ist, wenn man bedenkt. … ne?“ Das vollständige Gespräch ist in der ARD Mediathek und auf dem YouTube-Kanal von 1LIVE abrufbar. Einen Ausschnitt veröffentlichte der Radiosender zudem auf Instagram.
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Torsten Sträter hat „Glück gehabt“
Den Ernst der vergangenen Monate begegnete Sträter mit seinem typischen trockenen Humor. Lobrecht sprach gleich zu Beginn der Aufzeichnung den „Tumor-Elefanten“ im Raum an, worauf Sträter entgegnete, es seien „sicherlich die amüsantesten sechs Monate meines Lebens“ gewesen.
Seinen Krankheitsverlauf fasste der Kabarettist knapp zusammen: „Tumor gehabt, in Behandlung gegangen, Glück gehabt, weil geile Ärzte – natürlich wieder alles Kölner, war ja klar. Und dann hat man gesagt, ja, dies und das und Chemo und trallala, das wird behandelt.“ Es folgten also Chemotherapie und die entsprechende Behandlung.
Ärzte diagnostizieren bei Sträter Diabetes
Auch seinen sichtbaren Gewichtsverlust ordnete Sträter in dem Talk ein. Dieser habe nichts damit zu tun, dass er „hinfällig“ geworden sei. Parallel zur Krebsdiagnose hätten die Ärzte bei ihm Diabetes festgestellt. „Konnte ich gar nicht glauben, obwohl einmal die Woche Haribo bei mir anruft: ‚Wann sollen wir schicken? Wann sollen wir schicken?'“, scherzte er über seinen früheren Zuckerkonsum.
Seitdem er darauf verzichte, habe er „unverhältnismäßig viel abgenommen“. Inzwischen hielten ihn seine Ärzte sogar für „ein bisschen dünn“. Eine andere Ärztin freue sich dagegen über die Entwicklung, da er dadurch keinen Diabetes mehr habe. „Das ist sehr, sehr cool und ich messe das jeden Tag und freue mich“, sagte Sträter.
Felix Lobrecht: „Dem Mann geht es blendend“
Felix Lobrecht kommentierte Sträters Gesundheitszustand mit den Worten: „Also ein Applaus für Sträter: Er hat den Krebs erstmal besiegt.“ Nach dem Beifall ergänzte er: „Wir können hier mit guter Laune sitzen. Wir müssen dich nicht mitleidig angucken. Dem Mann geht es blendend.“ Sträter bestätigte das mit den Worten: „Mir geht es wirklich, wirklich gut.“
Warum er die Diagnose überhaupt öffentlich gemacht hatte, erklärte Sträter ebenfalls: „Damit meine kleine Freundschaftsgemeinde, die schon Karten gekauft hat, nicht denkt, ich würde der Bühne fernbleiben wegen Sodbrennen oder so“, erklärte er in Bezug auf seine abgesagten Tourtermine Anfang des Jahres. „Dass sie einen Tumor entdeckt haben, der jetzt hier mal massiv behandelt wird“, habe er mitteilen wollen, weitere Details wollte er sich allerdings sparen, schließlich sei er kein Tumor-Experte.
Er musste seine Tour-Termine absagen
Öffentlich gemacht hatte Sträter seine Erkrankung Mitte April auf seiner Homepage. Schon im Januar hatte er seine Tour „Mach mal das große Licht an“ für die folgenden Monate absagen müssen. Weil er in der Vergangenheit offen über seine Depression gesprochen hatte, vermuteten viele Fans zunächst einen erneuten Rückfall.
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news blickte er im Mai bereits nach vorn und beschrieb seine Verfassung mit einem Wort: „zufrieden“. Zeitgleich lief mit der neuen Staffel von „LOL: Last One Laughing“ auf Prime Video ein Wiedersehen mit dem Comedian, der die allererste deutsche Ausgabe 2021 gewonnen hatte.
(ili/spot)
Bild: Torsten Sträter im 1LIVE-Comedy-Talk „Sträter & Lobrecht“. / Quelle: WDR/Felix Görges



