In Academy-Museum: Regie-Star Wes Anderson steckte in Fahrstuhl fest

In Academy-Museum: Regie-Star Wes Anderson steckte in Fahrstuhl fest

So hatte sich das Ende der Jubiläumsfeier von „Bottle Rocket“ (Deutscher Titel: „Durchgeknallt“) wohl keiner der Beteiligten vorgestellt. Am Montag US-Zeit steckten „Grand Budapest Hotel“-Regisseur Wes Anderson (57), Oscarpreisträger James L. Brooks (86) sowie Schauspielstar Luke Wilson („Idiocracy“, 54) rund eine halbe Stunde in einem Fahrstuhl im Academy Museum of Motion Pictures fest. Die Hollywood-Prominenz konnte schließlich von Feuerwehrleuten der Stadt Los Angeles befreit werden, wie unter anderem der „Hollywood Reporter“ berichtet.

Fahrstuhl möglicherweise überladen

Gefeiert wurde in dem 2021 eröffneten Museum, das die Oscar-Akademie betreibt, das 30-jährige Jubiläum von Andersons Spielfilm-Debüt „Bottle Rocket“. Das Werk verhalf nicht nur dem ikonischen Filmemacher zum Durchbruch. Auch aus den Hauptdarstellern Luke und Owen Wilson („Starsky & Hutch“, 57) machte es Stars.

Das Branchenmagazin berichtet von einem Instagram-Video, das Anderson und Co. beim Verlassen des Fahrstuhls zeigt. Der Filmemacher fragt darin einen Feuerwehrmann, ob es „eine Theorie darüber gäbe“, warum der Fahrstuhl steckengeblieben ist. Der Feuerwehrmann antwortet, dass möglicherweise die Gewichtsgrenze überschritten worden war.

Bekannt für Star-besetzte Ensemble-Filme

Anderson brachte zuletzt im vergangenen Jahr „Der phönizische Meisterstreich“ weltweit in die Kinos. In dem Star-besetzten Werk treten unter anderem Scarlett Johansson (41), Tom Hanks (69), Benedict Cumberbatch (49) und Benicio del Toro (59) auf. Es geht darin um den Industriellen Zsa-Zsa Korda (del Toro), der etliche Attentate auf sein Leben unbeschadet übersteht und schließlich versucht, seine einzige Tochter, die katholische Novizin Liesl (Mia Threapleton, 25), zu seiner Nachfolgerin zu machen.

Schon seit einigen Jahren inszeniert Anderson regelmäßig kunstvolle Ensemble-Filme, in denen jede Menge Weltstars auftreten.

(lau/spot)

Bild: Wes Anderson bei einem Auftritt in diesem Jahr. / Quelle: imago/ABACAPRESS / Berzane Nasser/ABACA

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