Ashley Tisdale (41) verwandelt einen der größten Aufreger ihrer jüngeren Vergangenheit in Fernsehunterhaltung. Wie das US-Branchenblatt „Deadline“ berichtet, entwickelt der Streamingdienst Netflix gemeinsam mit der Schauspielerin eine Comedy mit dem Titel „Toxic Moms“. Tisdale soll das Format nicht nur produzieren, sondern auch die Hauptrolle übernehmen.
Die „High School Musical“-Darstellerin bestätigte die Neuigkeit bereits selbst: Auf Instagram teilte sie den „Deadline“-Bericht und kommentierte ihn lediglich mit den Worten „Ich schätze, wir alle können ein bisschen toxisch sein.“
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Darum geht es in „Toxic Moms“
Inhaltlich verspricht das Projekt bissige Unterhaltung. „Toxic Moms“ ist eine düstere halbstündige Comedy, die sich um eine übermüdete frischgebackene Mutter dreht, die in einen Kreis aus coolen, wohlhabenden Müttern hineingezogen wird. Als die Gruppe ihre dunklen Seiten offenbart, stellt die Serie eine unbequeme Frage: Wie weit würde man in der Einsamkeit der Mutterschaft gehen, um irgendwo dazuzugehören?
Geschrieben wird die Serie von Autorin Sabrina Jalees, ebenfalls an Bord ist Comedienne Ali Wong. Beide sollen auch als Produzentinnen fungieren. Weitere Details sind noch nicht bekannt.
Der Skandal um die „toxische“ Müttergruppe
Der Stoff hat einen sehr realen Hintergrund. Mit ihrem Ehemann Christopher French hat Ashley Tisdale die Töchter Jupiter (5) und Emerson (1). Im Januar veröffentlichte sie beim Magazin „The Cut“ einen Essay mit dem Titel „Breaking Up with My Toxic Mom Group“, der rasch die Runde machte. Darin schilderte sie, wie sie sich nach der Geburt ihrer zweiten Tochter zunehmend von ihrem Freundeskreis ausgeschlossen fühlte. Später habe sie wiederholt Fotos von Treffen entdeckt, zu denen sie gar nicht erst eingeladen worden war.
In dem Text beschrieb die Schauspielerin, wie eine Müttergruppe ins Toxische kippen könne – dann nämlich, wenn die Dynamik in Richtung Lästereien und „Mean-Girl“-Verhalten umschlage. In ihrem eigenen Umfeld sei ihr aufgefallen, dass hinter dem Rücken einzelner Personen geredet worden sei.
Der Essay setzte im Netz eine regelrechte Suchaktion in Gang: Fans rätselten, welche prominenten Frauen zu der beschriebenen Runde gehörten. Dabei gerieten unter anderem Hilary Duff, Mandy Moore und Meghan Trainor in den Fokus. Konkrete Namen hat Tisdale selbst jedoch nie bestätigt.
Einige der ins Gespräch gebrachten Stars äußerten sich in der Folge öffentlich. Moore nannte die gesamte Angelegenheit im Gespräch mit Talkmaster Andy Cohen „sehr verstörend“. Trainor sprach in einem Interview mit „Us Weekly“ von einem großen Missverständnis und betonte, mit dem eigentlichen Streit nichts zu tun gehabt zu haben. Der Ehemann von Hilary Duff hingegen ging Tisdale in den sozialen Medien scharf an.
(eyn/spot)
Bild: Ashley Tisdale rechnet mit toxischen Müttern ab. / Quelle: IMAGO/Image Press Agency




