Zum 65. Geburtstag: Neue Geheimnisse von Prinzessin Diana enthüllt

Zum 65. Geburtstag: Neue Geheimnisse von Prinzessin Diana enthüllt

Fast 30 Jahre nach ihrem Tod sorgt Prinzessin Diana (1961-1997) weiter für Schlagzeilen. Das Interesse an der 1997 tödlich verunglückten Exfrau von König Charles (77), die am 1. Juli 65 Jahre alt geworden wäre, ist ungebrochen. Nicht nur ihre Söhne Prinz William (44) und Prinz Harry (41) erinnern an sie. Persönliche Botschaften Dianas tauchen ebenfalls immer wieder in der Öffentlichkeit auf, so wie in den vergangenen Wochen, als Briefe der ehemaligen Prinzessin von Wales zur Versteigerung angeboten wurden.

Eines dieser Schriftstücke ist ein Brief, der wenige Wochen nach Dianas Hochzeit mit dem damaligen Prinz Charles im Jahr 1981 verfasst wurde. Das Schreiben war an eine ihrer Schulfreundinnen, Katherine Hanbury, gerichtet und soll laut Medienberichten im Juli versteigert werden.

Prinzessin Diana hasste London

Als Charles und Diana heirateten, war sie 20 Jahre alt – er war 32 – und sie hatte den Thronfolger zuvor nur ein paar Mal getroffen. Nach den Hochzeitsfeierlichkeiten verbrachte das Paar zwölf Tage auf der Königlichen Yacht Britannia im Mittelmeer und flog anschließend nach Balmoral, die schottische Residenz der königlichen Familie. Diana berichtete ihrer Freundin darüber: „Wir hatten wunderschöne Flitterwochen mit endlosem Sonnenschein und glücklicherweise ruhiger See. Wir sind jetzt bis Ende Oktober in Schottland, was für uns ein großes Vergnügen ist. Ich liebe es, den ganzen Tag draußen zu sein, und hasse London!“

Ehe fühlte sich am Anfang für Diana „wunderbar“ an

Es sei „wunderbar, verheiratet zu sein – das kann man nach zwei Monaten wohl mit Sicherheit sagen…!“, schrieb Diana in dem Brief weiter und fügte hinzu, dass ihre Eingliederung in die königliche Familie „ein Spiel mit den Erwachsenen“ sei.

Diana heiratete Prinz Charles am 29. Juli 1981 in der St. Paul’s Cathedral in London, wobei weltweit schätzungsweise 750 Millionen Menschen die Zeremonie verfolgten. Das Paar bekam die Söhne William und Harry. Dianas anfänglicher Optimismus, der in dem Brief deutlich wird, hielt der Realität allerdings nicht stand. Die Ehe verlief unglücklich und zerbrach 1992, das royale Paar ließ sich 1996 scheiden.

Diana kam ein Jahr später, am 31. August 1997, im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall in Paris ums Leben. Auf der Flucht vor Paparazzi prallte das Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Pfeiler. Ihr Lebensgefährte Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben ebenfalls. Der einzige Überlebende des Unfalls war Leibwächter Trevor Rees-Jones.

Das wünschte sich Diana für ihre Söhne

Dianas „Honeymoon-Brief“ ist nicht das einzige Schriftstück, das derzeit verkauft wird. Ein weiteres Schreiben enthüllt, dass sie sich einst wünschte, ihre Söhne würden auf einer „tieferen“ Ebene miteinander kommunizieren.

Im November 1995 verfasste sie einen zweiseitigen, bisher unveröffentlichten Brief an einen Fan namens Michael Barratt, der ihr nach dem aufsehenerregenden „BBC Panorama“-Interview geschrieben hatte. Diana antwortete ihm, „wie sehr sie der Inhalt und seine tiefgründigen Worte berührt haben, und dass sie sich insbesondere mit seinen Gedanken zur Selbsterkenntnis und zum Weitermachen im Leben identifizieren kann“, berichtete „Page Six“.

Die ehemalige Prinzessin von Wales schrieb, sie hoffe, dass ihr Interview – in dem sie bestätigte, dass ihre Ehe mit Charles aufgrund von Untreue scheiterte – anderen Frauen in ähnlichen Schwierigkeiten helfen würde. Diana soll außerdem geschrieben haben, sie freue sich auf die Zukunft und darauf, „William und Harry die Bedeutung einer tieferen Kommunikation näherzubringen“.

Diana erklärte in ihrem legendären Interview 1995 bekanntlich: „Wir waren zu dritt in dieser Ehe“. Eine Anspielung auf Charles‘ Affäre mit Camilla (78), seiner heutigen Ehefrau. Diana thematisierte zudem ihre Depressionen, ihre Bulimie und ihren eigenen Seitensprung.

Dianas Wunsch nach einer tiefgründigen Kommunikation zwischen ihren beiden Söhnen hat sich unterdessen nicht erfüllt. Die Beziehung zwischen William und Harry gilt als zerrüttet, seit Harry 2020 zusammen mit Ehefrau Meghan (44) von seinen royalen Pflichten zurücktrat und in die USA ging. Im Anschluss hat er die Königsfamilie in Interviews, einer Netflix-Doku und seiner Autobiografie scharf angegriffen.

So kam es zum Bruch zwischen Diana und „Fergie“

Ein Thema, über das in den vergangenen Wochen auch wieder diskutiert wurde, ist der Bruch zwischen Prinzessin Diana und Sarah Ferguson (66). Die Exfrau von Andrew Mountbatten-Windsor (66), König Charles‘ Bruder, und die Prinzessin waren einst unzertrennlich. Dann gab es ein Zerwürfnis, über das Königshaus-Experte Andrew Lownie laut Medienberichten in „Entitled“ schreibt.

Diana und „Fergie“ kannten sich seit ihrer Kindheit und waren entfernt miteinander verwandt. Andrew und Ferguson sollen sich angeblich durch Diana kennengelernt haben. Lownie schreibt nun laut „Fox News“ in seinem Buch: „Die beiden Frauen, die sich einst nahe standen, hatten seit Monaten nicht mehr miteinander gesprochen, nachdem Sarah in ihren Memoiren gegen Dianas Willen über ihre Schwägerin geschrieben und einen Witz darüber gemacht hatte, dass sie sich von einem von Dianas Schuhen eine Warze eingefangen habe.“ Sarah Ferguson hatte 1996 ihre Autobiografie veröffentlicht, kurz nach ihrer Scheidung von Andrew. Die beiden Frauen sollen sich im Anschluss nicht mehr versöhnt haben. Dass die Warzen-Anekdote zum Abbruch der Freundschaft geführt hatte, wurde auch schon zuvor spekuliert.

In dem 2011 erschienenen Buch „Finding Sarah“ bestätigte die ehemalige Herzogin von York, dass sie und Diana ein Jahr lang vor dem Tod der Prinzessin nicht miteinander gesprochen hatten. „Ich habe den Grund nie erfahren, außer dass, wenn Diana sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, es dort eine ganze Weile blieb“, schrieb Sarah laut „People“.

„Diana fühlte sich ausgenutzt“

Paul Burrell, Dianas ehemaliger Butler, lieferte im Buch „The Royal Insider“ eine andere Erklärung für das Zerwürfnis. Laut Burrell verschlechterte sich die Freundschaft zwischen den beiden Frauen, weil Ferguson in „My Story“ 1996 trotz Dianas Einwänden Hinweise auf sie und ihre Söhne einfließen ließ: „Diana fühlte sich ausgenutzt und weigerte sich, mit Sarah zu sprechen.“

Inzwischen spricht wohl auch der Rest der Königsfamilie nicht mehr mit Sarah Ferguson. Sie ist nach Enthüllungen über ihre jahrelange Freundschaft zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein abgetaucht.

(hub/spot)

Bild: Prinzessin Diana hätte am 1. Juli ihren 65. Geburtstag gefeiert. / Quelle: imago/Avalon.Red / Anwar Hussein / Avalon

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