Bei einer Trauerfeier in New York City haben sich in der Central Synagogue unter anderem Familienangehörige und Wegbegleiter von dem verstorbenen Clive Davis (1932-2026) verabschiedet. Davis war am 22. Juni im Alter von 94 Jahren an einer altersbedingten Erkrankung gestorben, wie eine Sprecherin US-Medien bestätigte. Clive Davis gilt als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten der modernen Musikgeschichte. Er entdeckte unter anderem einst Whitney Houston (1963-2012) und formte die Karrieren von Stars wie Alicia Keys (45) oder Bruce Springsteen (76).
Mehrere Musikstars versammelten sich am 29. Juni in New York City, um Abschied zu nehmen. Zu den Trauergästen gehörten neben Springsteen und Keys auch Barry Manilow (83), Dionne Warwick (85), Kenny G (70), Jennifer Hudson (44), Stevie Wonder (76) und der Rapper Ja Rule (50). Zu weiteren Prominenten, die anwesend waren, gehörten Hollywoodstar Adrien Brody (53), die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi (86), sowie die bekannten Moderatorinnen Hoda Kotb (61) und Gayle King (71).
Bruce Springsteen hat „von Clive immer nur Liebe erfahren“
Neben Auftritten von Kenny G und Hudson gab es laut dem US-Magazin „People“ Reden von Warwick, Manilow, Keys und Springsteen sowie von Davis‘ Söhnen Fred und Doug. Manilow habe etwa von einer Lobektomie erzählt, die wegen einer Lungenkrebserkrankung bei ihm durchgeführt werden musste. „Vor ein paar Monaten haben Chirurgen einen Teil meiner Lunge entfernt. Letzte Woche habe ich einen Teil meines Herzens verloren“, sagte er.
Davis habe nicht nur Musik geliebt, erklärte Springsteen: „Clive liebte auch die Menschen, die diese Musik gemacht haben, egal wie anstrengend sie auch sein mochten“. Von ganzem Herzen habe er sie geliebt. „Er ließ mich wissen, dass er immer so über mich dachte. Und ich liebte ihn auch. Ich habe von Clive immer nur Liebe erfahren“, erinnerte sich der Musiker.
(wue/spot)
Bild: Zu den Trauergästen gehörte unter anderem auch Bruce Springsteen. / Quelle: imago images/ZUMA Press Wire/Sonia Moskowitz Gordon





