Sharon Stone erinnert sich an schwierigen Tod ihrer Mutter

Sharon Stone erinnert sich an schwierigen Tod ihrer Mutter

Die Trauer von Sharon Stone (68) um ihre verstorbene Mutter Dorothy war äußerst komplex. Das lag auch an dem Verhältnis, das die beiden zueinander hatten, wie die Schauspielerin im Podcast „All There Is with Anderson Cooper“ erklärt. Auch der Tod ihrer Mutter war sehr schwierig.

Ein Spiegelbild des Selbsthasses

„Meine Mutter hat sich oft so verhalten, als ob sie mich überhaupt nicht mochte“, erzählt Stone. Erst nach vielen Therapiestunden habe die Schauspielerin verstanden, dass es sich um ein „Spiegelbild ihres eigenen Selbsthasses“ gehandelt habe. Ihre Mutter habe eine furchtbare Kindheit gehabt und viel Missbrauch erfahren. Stone erzählt, dass ihre Mutter wütend und wohl neidisch auf ihre eigene Tochter gewesen sei, weil Sharon schulische Chancen hatte, die sie selbst nie gehabt habe. Dorothy sei aufgrund des Missbrauchs schon im Alter von neun Jahren zu einer anderen Familie gekommen, bei der sie sich als eine Art „Dienerin“ um unzählige Dinge kümmern musste.

Stone habe sich in ihrem Zuhause um ihre Mutter gekümmert, bevor diese verstarb. Dorothy habe über all ihre Traumata aus ihrer Kindheit gesprochen. „Und sie hatte Panik vor dem Sterben, weil sie Angst hatte, dass ihre Eltern dort sein würden“, erinnert sich die 68-Jährige. „Also musste ich sie anlügen und ihr erzählen, dass ihr Vater im Gefängnis sei und ihre Mutter in einer psychiatrischen Anstalt und dass sie nicht dort sein würden. Sie könne in Sicherheit sterben.“

Sharon Stone musste loslassen

In der Nacht, in der Dorothy schließlich verstarb, habe sie laut Sharon Stone „wirklich gekämpft“. Irgendwann habe die Schauspielerin verstanden, dass sie selbst loslassen müsse. Sie dürfe nicht immer wieder nach ihrer eigenen Mutter sehen. „Ich muss nach oben gehen und meine Mutter ignorieren, damit sie sterben kann“, habe sich Stone gedacht.

Dieses Loslassen sei für sie allerdings sehr schwierig gewesen. „Ich wollte, dass sie sagt: ‚Ich bin stolz auf dich. Ich liebe dich. Es tut mir leid. Du bist mir wichtig.'“ Stone kommen in dem Gespräch mit Anderson Cooper (59) die Tränen, als sie davon erzählt, dass sie das niemals zu hören bekommen würde. Sie habe ihren Frieden damit schließen müssen, „dass meine Mutter das nicht tun wird“.

Als jemand Stone holen wollte, weil ihre Mutter im Sterben lag, habe sie sich geweigert, zu dieser zu gehen. Sie habe drauf bestehen müssen, damit ihre Mutter in Frieden sterben konnte. „Und damit sie in Frieden sterben konnte, musste ich sie freigeben“, erinnert sich Stone. Dies sei manchmal der einzige Weg. „Und manchmal ist die Person, zu der die andere am gemeinsten ist, die Person, an der sie am meisten hängt, weil sie sich am sichersten dabei fühlt, es an ihr auszulassen. Und es hat eine ganze Weile gedauert, um das zu verarbeiten.“

Im Juli 2025 hatte Stone auf Instagram öffentlich gemacht, dass ihre Mutter Dorothy im Alter von 91 Jahren gestorben war. Damaligen Berichten zufolge verstarb sie bereits im März desselben Jahres.

(wue/spot)

Bild: Sharon Stone mit ihrer Mutter Dorothy im Jahr 2004 in Los Angeles. / Quelle: imago images/Allstar/Mary EvansxAllstarxGraham Whitby Boot

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