Die nationale und internationale Presse ist sich ausnahmsweise einig: Die 2:1-Niederlage der deutschen Nationalmannschaft im letzten WM-Gruppenspiel gegen Ecuador war durchaus verdient – und gibt für das anstehende Sechzehntelfinale gegen den noch nicht feststehenden Gegner einige Rätsel auf. Rätsel, die Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) und Co. bis zur nächsten Partie am kommenden Montag dringend lösen müssen, wenn es im Turnier weit gehen soll.
Mehr Zuschauer als beim Triumph über die Elfenbeinküste
Was derweil bereits jetzt klare Antworten liefert, sind die Einschaltquoten. Die Unterstützung des Publikums hierzulande ist trotz der späten Anstoßzeiten ungebrochen, wie die offiziellen Zahlen, ermittelt von der AGF Videoforschung, zeigen. Rund 18,5 Millionen Menschen schalteten ab 22:00 Uhr im Ersten ein, um das Spiel gegen Ecuador zu verfolgen. Das entspricht einem Marktanteil von knapp 72 Prozent.
In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es ebenfalls starke 6,25 Millionen Zusehende, was einem Marktanteil von sogar rund 77 Prozent entspricht. Zum Vergleich: Die siegreiche Partie gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni, die ebenfalls um 22:00 Uhr angepfiffen worden war, sahen im Schnitt etwas weniger Menschen – 18,3 Millionen beim Gesamtpublikum und rund sechs Millionen in der Zielgruppe. Beim Auftaktspiel gegen Curaçao hatten noch sagenhafte 23,4 Millionen Personen zugeschaut. Die Partie, die Deutschland mit 7:1 gewann, war allerdings bereits um 19:00 Uhr deutscher Zeit angepfiffen worden.
Wie geht es nun weiter?
Der kommende Gegner für das Team von Trainer Nagelsmann wird erst kurz vor der Partie am kommenden Montag bestimmt. Zunächst muss noch ermittelt werden, welche acht Gruppendritte den Sprung in die nächste Runde schaffen. Fest steht nur, dass der Kontrahent für das Sechzehntelfinale aus der Gruppe A, B, C, D oder F stammen wird.
(stk/spot)
Bild: Hatte wie der Rest des DFB-Teams einen gebrauchten Tag erwischt: Torhüter Manuel Neuer. / Quelle: IMAGO/Eibner



