Bei der Weltmeisterschaft 2026 sorgen einige Namen auf den Trikots für besondere Aufmerksamkeit. In Kanada, Mexiko und den USA stehen mehrere Söhne ehemaliger Fußballgrößen im Fokus. So verteidigte ein Zidane für Algerien im Spiel gegen Argentinien das Tor. Dabei handelte es sich um Luca Zidane, den Sohn der französischen Fußball-Legende Zinédine Zidane, Weltmeister von 1998. Sein Sohn feierte nun für Algerien sein WM-Debüt, da seine Großeltern väterlicherseits aus Algerien stammen.
Luca Zidane ist jedoch nicht der einzige „Sohn von“ im Turnier. So gehört etwa Timothy Weah zum Kader der USA. Sein Vater George Weah wurde 1995 Weltfußballer des Jahres und gewann den Ballon d’Or. Mit Paris Saint-Germain wurde er französischer Meister und Pokalsieger, zudem gewann er mit AC Mailand zweimal die italienische Meisterschaft. Später wurde er Präsident Liberias.
Auch Leroy Sané hat einen berühmten Fußballervater
Für Frankreich läuft mit Marcus Thuram der Sohn von Lilian Thuram auf, der 1998 Weltmeister und 2000 Europameister wurde. Mit 142 Länderspielen war er lange Zeit französischer Rekordnationalspieler. Auch in Deutschland gibt es ein bekanntes Beispiel: Leroy Sané ist der Sohn von Souleymane Sané, der in den 1990er-Jahren in der Bundesliga spielte und für den Senegal Nationalspieler war.
In den Niederlanden setzt Justin Kluivert die Familiengeschichte von Patrick Kluivert fort, der 1995 mit Ajax Amsterdam die Champions League gewann und 1998 WM-Vierter wurde. Sein Sohn steht seit 2023 bei dem englischen Erstligisten AFC Bournemouth unter Vertrag.
Giuliano Simeone wurde für den argentinischen WM-Kader nominiert. Sein Vater Diego Simeone spielte selbst bei drei Weltmeisterschaften und ist seit 2011 Cheftrainer bei Atlético Madrid. Mit dem Verein gewann er bereits acht Titel.
Ein Sohn von Abédi Pelé spielt 2026 bei der WM
In den USA gehört Sebastian Berhalter zum Aufgebot, dessen Vater Gregg Berhalter selbst einst WM-Spieler und in Deutschland unter anderem für den TSV 1860 München aktiv war. Nach seiner Karriere als Fußballer begann er als Trainer zu arbeiten. Von 2018 bis 2024 trainierte er die US-Nationalmannschaft und führte das Team bei der WM 2022 ins Achtelfinale.
Auch der ghanaische Mittelstürmer Jordan Ayew hat das Fußballtalent von seinem Vater geerbt. Abédi Pelé gilt als einer der besten Spieler in der Geschichte des ghanaischen Fußballs. Zu seinen größten Erfolgen zählen der Gewinn der Champions League 1993 mit Olympique Marseille und drei französische Meisterschaften. In Deutschland spielte Pelé einst ebenfalls für den TSV 1860 München. Auch seine anderen beiden Söhne, Rahim und André Ayew, spielten schon in der Nationalmannschaft.
(paf/spot)
Bild: Algeriens Keeper Luca Zidane ist der Sohn von Fußball-Ikone Zinédine Zidane. / Quelle: ddp/Pawel Andrachiewicz / PressFocus / imago/Independent Photo Agency Int. / Vincenzo Landi / ipa-agency.net





