Hollywoodstar Paul Rudd ist doch nicht so unbekümmert

Hollywoodstar Paul Rudd ist doch nicht so unbekümmert

Paul Rudd (57) steht seit vielen Jahren vor den Kameras und genießt den Ruf eines nahbaren Hollywoodschauspielers, der stets gut gelaunt zu sein scheint. Doch der Star aus mehreren Marvel-Filmen und etwa auch der Serie „Only Murders in the Building“ ist privat nicht so eindimensional, wie man annehmen könnte. Das hat Rudd nun im Gespräch mit dem Branchenmagazin „The Hollywood Reporter“ betont.

Paul Rudd ist „nicht nur ein unbekümmerter Typ“

„Ich meine, ich glaube nicht, dass ich ganz so bin, wie die Leute mich vielleicht einschätzen. Ich bin nicht nur ein unbekümmerter Typ“, erzählt Rudd über sein Image. Er könne manchmal schon recht deprimiert sein, erläutert der Schauspieler und fragt: „Aber wir sind doch alle vielschichtig, oder?“ Jeder Mensch sei manchmal traurig über bestimmte Dinge. Er fügt an: „Wir alle haben diese Momente, in denen man um 03:00 Uhr morgens aufwacht und die Gedanken rasen und da sind der Lärm der Welt und deines Lebens und die Frage: ‚Wie soll ich mit all dem nur weitermachen?‘ Das fühle ich auch.“ Nur spreche er darüber nie in Interviews.

Viele seiner Rollen hatte Rudd in der Vergangenheit in eher leicht verdaulichen Komödien, etwa in „Beim ersten Mal“, in „Trauzeuge gesucht!“ oder in „Our Idiot Brother“. Diesen Weg hatte er einst demnach nicht geplant. Er wollte sich als „ernsthafter“ Schauspieler versuchen. Eine Hollywood-Agentin habe im Gespräch mit ihm allerdings schon in den 1990ern klargestellt, dass er kein kantiger, provokanter Typ sei. Und es sei auch nicht so, als ob er später viele Serienmörder-Rollen angeboten bekommen habe.

„Vielleicht hatte diese Agentin ja recht“, sagt Rudd. Vielleicht habe er keine Kanten und genau das sei, wozu er bestimmt ist. Seinen Frieden damit, dass das Schauspiel in Komödien manchmal als etwas belangloser betrachtet werde, habe er grundsätzlich schon vor langer Zeit gemacht. Ein Teil von ihm habe damit jedoch noch nicht abgeschlossen, erzählt der Star.

(wue/spot)

Bild: Paul Rudd während einer Veranstaltung im Mai in New York City. / Quelle: imago images/AFF-USA/Steven Bergman

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