Auf dem Kasernenhof in Breda herrschte laut „De Telegraaf“ sengende Hitze, als Königin Máxima (55) am Freitagnachmittag gemeinsam mit den übrigen angehenden Reservisten auf das Gelände der Trip-van-Zoudtlandt-Kaserne einmarschierte. Hinter der Gruppe lag eine kurze Nacht: Von Donnerstag auf Freitag hatte sie in der Umgebung von Hilversum im Biwak verbracht. Nun stand die Belohnung an – die feierliche Übergabe des Baretts.
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Damit hat die niederländische Königin den ersten Abschnitt ihrer Ausbildung zur Reservistin abgeschlossen. Verfolgt wurde die Zeremonie von König Willem-Alexander (59) sowie den Prinzessinnen Amalia (22) und Ariane (19), die eigens nach Breda gekommen waren und Máxima nach der Zeremonie herzlich umarmten, wie ein Clip bei Instagram zeigt.
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Dazu hieß es in dem Instagram-Beitrag: Königin Máxima werde als Reservistin „keiner Waffengattung, keinem Regiment und keinem Korps zugeteilt, sondern wird eine allgemeine und breit gefächerte Rolle bei der Königlichen Landstreitmacht übernehmen. Deshalb erhält sie auf ihrer Baskenmütze einen Löwen auf rotem Hintergrund, auch bekannt als das Zeichen des Generalstabs.“ Nach Abschluss der gesamten Ausbildung erhalte die Königin den Rang einer Oberstleutnantin.
Der Kommandant der niederländischen Verteidigungsakademie richtete gemäß „De Telegraaf“ das Wort an die frisch verpflichteten Reservisten und sprach dabei auch Máxima direkt an. Er würdigte das Engagement des Königshauses für die Streitkräfte und befand, die Monarchin „begeistert, motiviert und inspiriert“. Sie sei, so der Offizier, „ein Vorbild für viele“.
Dann hieß es „Mützen ab, Barett auf“: Die Gruppe warf die Schirmmützen zu Boden und setzte das Barett auf. Bei der anschließenden Inspektion rückte ein Ausbilder lachend das Barett der Königin noch einmal zurecht.
„Sicherheit nicht mehr selbstverständlich“
Begonnen hatte Máxima ihre Ausbildung bereits im Februar. „Königin Máxima hat sich gerade jetzt für die Anmeldung entschieden, weil unsere Sicherheit nicht mehr selbstverständlich ist und sie, wie viele andere auch, einen Beitrag zu dieser Sicherheit leisten möchte“, erklärte das Königshaus dazu in einer Mitteilung. Darüber hinaus spiele auch die Altersgrenze eine Rolle. Derzeit sei es möglich, bis zum Alter von 55 Jahren als Reservist bei der Armee eingestellt zu werden.
Das Königshaus betonte zudem die Wichtigkeit der Reservisten, die „eine entscheidende Rolle“ bei der Unterstützung der regulären Streitkräfte haben und zum Militärdienst einberufen werden können. Die Arbeit als Reservist sei freiwillig, „aber nicht unverbindlich. Es gibt eine Reihe von obligatorischen Veranstaltungen wie die Teilnahme an Übungen, Theorietagen und die Aufrechterhaltung militärischer Grundfertigkeiten.“
(jom/spot)
Bild: Amalia, Willem-Alexander, Máxima und Ariane in Breda. / Quelle: Imago images/ABACAPRESS / Bruno Press



