Nach Tod von Luna Jordan: „Wake Up“ feiert in München Weltpremiere

Nach Tod von Luna Jordan: „Wake Up“ feiert in München Weltpremiere

Die Serie „Wake Up“ mit der verstorbenen Schauspielerin Luna Jordan (2000-2026) feiert beim Filmfest München ihre Weltpremiere. Die Produktion läuft in der Reihe „Neues Deutsches Fernsehen“. Laut offiziellem Programm sind insgesamt zwei Vorstellungen angesetzt: am 28. Juni um 14:30 Uhr im Astor Arri Kino sowie am 29. Juni um 12 Uhr im Amerikahaus Theatersaal.

Jordan war am 13. Mai plötzlich und unerwartet gestorben, wie ihre Agentur laut übereinstimmenden Medienberichten unter Berufung auf die Familie mitgeteilt hatte. Weitere Details wurden nicht genannt. Die Schauspielerin wurde 25 Jahre alt. Bekannt war Jordan unter anderem durch Rollen im „Polizeiruf 110“, in „Jenseits der Spree“ und der Serie „Euphorie“. Für ihre Nebenrolle in „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den Österreichischen Filmpreis.

Darum geht es in „Wake Up“

In „Wake Up“ spielt Jordan an der Seite von Aybi Era, Alicia von Rittberg, Simon Steinhorst und Désirée Nosbusch. Das Filmfest München führt die Produktion in der Sektion „Neues Deutsches Fernsehen“. Die dort gezeigten Produktionen konkurrieren um die Bernd Burgemeister Fernsehpreise.

Die Serie erzählt eine Near-Future-Geschichte um moderne Biotechnologie, Bewusstseinstransfer und die Frage, wie weit Menschen gehen dürfen, um Leben zu retten oder Schuld zu überwinden. Jordan verkörpert darin Emilia Walser, die nach einem Skiunfall ihrer Schwester mit Schuldgefühlen ringt.

Der Filmfest-Auftritt ist nicht die einzige Produktion, mit der Jordan nach ihrem Tod noch einmal in den Blick rückt. Zuletzt stand sie auch für die ZDF-Serie „Hamburg Days“ vor der Kamera, in der sie die Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr spielen sollte. Die Produktion der Beatles-Serie hat ihre Dreharbeiten nach dem Tod von Luna Jordan unterbrochen. Das Produktionsteam bestätigte diesen Schritt auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news.

(dr/spot)

Bild: Luna Jordan im Jahr 2022 bei einer Veranstaltung in Berlin. / Quelle: imago/BREUEL-BILD / BREUEL-BILD/ABBfoto

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