Nach dem Fürstenhof: Alexander Herrmann träumt von „Tatort“-Rolle

Nach dem Fürstenhof: Alexander Herrmann träumt von „Tatort“-Rolle

Alexander Herrmann (54) schnuppert neue TV-Luft. Ab dem 8. Mai ist der Starkoch in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“ (15:10 Uhr, Das Erste) zu sehen. Er spielt sich in drei Episoden selbst und besucht einen ehemaligen Schüler, der nun Küchenchef im Fürstenhof ist. Doch auch abseits von TV-Küchen lässt sich der Sternekoch für viele Formate begeistern, wie er im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news verrät. Sogar auf der Streamingplattform Twitch hat er schon gekocht und könnte sich eine Wiederholung vorstellen.

„Einmal beim Franken-‚Tatort‘ durchs Bild laufen“

„Was mich aber wirklich reizen würde, und ich bitte das mit aller Bescheidenheit zu verstehen, wäre einmal beim Franken-‚Tatort‘ durchs Bild zu laufen. Gerne auch als Brezelverkäufer“, verrät der gebürtige Kulmbacher. Ihn fasziniere die Professionalität einer solchen Produktion und neue Facetten, die er nun auch bei „Sturm der Liebe“ erlebt habe. „Der ‚Tatort‘ steht für mich in puncto handwerklicher Perfektion ganz oben. Das einmal von innen zu erleben, in der kleinsten Nebenrolle, würde mich wirklich freuen.“

An die Dreharbeiten bei „Sturm der Liebe“ ist der erfahrene TV-Koch mit „maximaler Lockerheit“ herangegangen. „Ich habe die Atmosphäre am Set von der ersten Minute an in vollen Zügen genossen und bin mit echtem Herzblut dabei gewesen“, erzählt er. Da er sich selbst spielt, war ihm wichtig, dass sein Text auch wirklich nach ihm klingt. „Und das ist wunderbar gelungen“, so Herrmann.

Auch die Handlung der drei Episoden könnte aus dem Leben des Sternekochs gegriffen sein. In „Sturm der Liebe“ taucht er überraschend am Fürstenhof auf, um mit seinem ehemaligen Schüler auf dessen Erfolg anzustoßen. In der Telenovela war er einst der Mentor des aktuellen Küchenchefs Kilian, gespielt von Anthony Paul.

Solche Besuche kommen auch im echten Leben regelmäßig vor. „Ehemalige Mitarbeiter, aber auch Kollegen besuche ich gerne, wenn sich die Gelegenheit ergibt“, erzählt der Starkoch. Der Austausch und die gegenseitige Unterstützung seien wichtig. „Gerade, wenn jemand aus meinem Umfeld den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, versuche ich so früh wie möglich vorbeizukommen.“ Auch Herrmanns Bekanntheit im deutschen Fernsehen darf da gerne nachhelfen, etwa im Rahmen eines kleinen Events: „Denn ein bisschen Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit schaden bekanntlich nicht.“

Alexander Herrmann: „Als Coach fühle ich mich wohler“

Im Fernsehen tritt Alexander Herrmann in mehreren Formaten sowohl als Coach als auch als Juror auf. Beide Rollen haben ihren Reiz, betont er. „Aber als Coach fühle ich mich grundsätzlich wohler“, so Herrmann. „Es geht dabei in erster Linie ums Gestalten, ums Vorwärtsbringen, darum, jemanden besser zu machen.“ Als Juror trage man hingegen unweigerlich auch „das Fallbeil bei sich“. Zwar könne man Stärken benennen und Schwächen einordnen, „aber man muss letztlich urteilen“. Beim Coaching erfreut er sich daran, seine Schützlinge an Herausforderungen wachsen zu sehen.

Seit 8. April ist Alexander Herrmann als Coach in „Promi Taste“, einem Ableger der erfolgreichen Show „The Taste“, zu sehen. Die 15. Staffel der regulären Sendung startet voraussichtlich im Herbst. Auch da ist Herrmann wieder mit von der Partie.

(sv/spot)

Bild: „Sturm der Liebe“: Alexander Herrmann ist für drei Folgen im Fürstenhof zu Gast. / Quelle: ARD/WDR/Christof Arnold

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