Am Samstagabend entscheidet sich in einer Liveshow, wer sich künftig „Superstar 2026“ nennen darf. Im großen Finale von „Deutschland sucht den Superstar“ treten fünf Kandidatinnen und Kandidaten an, die sich in der vergangenen Show durchgesetzt haben.
Mit dabei sind Constance Dizendorf (19), Abii Faizan (24), Menowin Fröhlich (38), Paco Simic (23) und Tyrell Hagedorn (19). Bevor die eigentliche Entscheidung um den Titel beginnt, steht für zwei Kandidaten allerdings noch eine zusätzliche Hürde an. Aus den Top 5 wird zum Auftakt der Sendung erst einmal eine Top 4. Paco Simic und Abii Faizan treten in einem Battle gegeneinander an, beide mit demselben Song. Die Wahl fiel dabei auf „Beauty and a Beat“ von Justin Bieber und Nicki Minaj.
Im Finale präsentiert jeder Kandidat zwei Songs, darunter den eigenen „DSDS“-Hit. Constance Dizendorf singt „Euphoria“ von Loreen sowie ihren Titel „Get Back Up“. Abii Faizan tritt mit „Perfect Strangers“ von Jonas Blue und JP Cooper an, gefolgt von „One Day Soon“. Menowin Fröhlich performt „Billie Jean“ von Michael Jackson und den Song „Mercy On Me“. Paco Simic interpretiert „As It Was“ von Harry Styles und den Titel „Home“. Tyrell Hagedorn schließlich singt „Photograph“ von Ed Sheeran und Felix Jaehn sowie das Lied „Die Eine“.
Drei prominente Gastauftritte
Auch jenseits des Wettbewerbs ist das Show-Aufgebot prominent. Chefjuror Dieter Bohlen (72) wird seinen Klassiker „You’re My Heart, You’re My Soul“ performen – ein Lied, das fest mit der Karriere des Pop-Titans verknüpft ist. Daneben kehrt mit Menderes Bağcı (41) ein Kultkandidat der Show zurück, der seit Jahren zum festen Inventar von „DSDS“ zählt. Er singt im Finale seinen Song „You Can Get It“.
Für einen weiteren Programmpunkt sorgt Star-Geiger David Garrett (45). Übertragen wird das Finale am Samstag um 20:15 Uhr live bei RTL und parallel im Stream auf RTL+.
Rückkehr mit weniger Verbissenheit
Im Finale ist mit Menowin ein besonderer Kandidat dabei. „Ich bin zum zweiten Mal im Finale, ich freue mich übertrieben darüber“, erklärte der „DSDS“-Wiederholungstäter dem Sender nach seinem Finaleinzug. „Vielleicht bin ich nächste Woche Superstar, das ist crazy.“ 2010 verlor Fröhlich im Finale der Musik-Castingshow gegen Mitstreiter Mehrzad Marashi (45). Vor 16 Jahren sei er mit „einem verbissenen Charakter“ in die letzte Show eingezogen. „Das ist jetzt gar nicht der Fall, ich gehe hierher, habe Spaß an der Musik und habe Spaß daran, mit meinen Coaches zusammenzuarbeiten.“
„Er ist immer dünner geworden, aber seine Stimme immer fetter“, schwärmte Dieter Bohlen im RTL-Interview nach dem Halbfinale über den Rückkehrer, den er beim Comeback als „viel besser“ einschätzt. Für das Jury-Urgestein bringe der Sänger einfach das Gesamtpaket mit und habe einen Wiedererkennungswert. Im Finale werde der Finalist „alles nochmal reinpacken, was er drauf hat“, ist sich Bohlen sicher. „Ich glaube, es wird ein super Finale. Ich freue mich total drauf. Das Einzige, was ich traurig finde, dann sehe ich Menowin nicht mehr.“
(jom/spot)
Bild: Paco Simic, Abii Faizan, Menowin, Constance und Tyrell Hagedorn (v.l.) wollen Deutschlands neuer „Superstar“ werden. / Quelle: RTL / Stefan Gregorowius






