Mittlerweile ist es eineinhalb Jahre her, dass Liam Payne (1993-2024) bei einem Unfall ums Leben kam. „18 Monate ohne dich. Es fühlt sich unmöglich an, diesen Satz zu bilden, und doch sind wir hier“, schreibt seine Schwester Ruth Gibbins vor diesem traurigen Hintergrund auf Instagram. Dazu teilte sie ein älteres Foto der Geschwister sowie ein Buchzitat.
Der Verlust ihres Bruders habe sie stark verändert, beschreibt Gibbins in ihrer Story. Zurück zu der Person, die sie vor seinem Tod gewesen sei, könne sie nicht mehr finden – die Trauer habe ihren Blick auf die Welt zu grundlegend verschoben. Gleichzeitig mache sie es traurig, dass Liam Payne jene Frau, die nach seinem Tod aus ihr geworden ist, nie kennenlernen werde.
„Heimweh“ nach dem Leben vor der Trauer
Sie würde sich stets für ein Leben entscheiden, in dem ihr kleiner Bruder noch existiere, und habe regelrecht „Heimweh“ nach der früheren Zeit. „Liam hat mir so viel im Leben beigebracht, aber er hat mir nicht beigebracht, wie ich ohne ihn leben soll, und das ist eine Lektion, mit der ich wirklich zu kämpfen habe“, schreibt sie.
Einige Zeilen widmete Gibbins auch direkt ihrem Bruder: „Du bist überall“, sie spüre ihn in den letzten Wochen besonders stark um sich herum: „Ich vermisse dich mehr, als ich ertragen kann, du solltest hier bei uns sein.“ Sie hoffe, er könne alles sehen, was die Familie in seinem Sinne unternehme.
Fans schickten Paynes Namen zum Mond
Liam Payne war am 16. Oktober 2024 im Alter von 31 Jahren gestorben, nachdem er vom Balkon seines Hotelzimmers im dritten Stock in Buenos Aires gestürzt war. Als medizinische Todesursache wurde „Polytrauma“ angegeben, mehrfache schwere Verletzungen. Die Musikwelt trauerte damals öffentlich um den Sänger, allen voran seine ehemaligen One-Direction-Bandkollegen Harry Styles, Zayn Malik, Louis Tomlinson und Niall Horan.
Dass die Anteilnahme ungebrochen ist, zeigte sich zuletzt auch auf ungewöhnliche Weise: Fans haben Liam Paynes Namen im Rahmen der „Artemis 2“-Mission symbolisch ins All geschickt. Über die Website der NASA konnten sich Interessierte als „Passagiere“ registrieren und eine digitale Bordkarte erstellen – so reiste auch für Payne eine solche in der Raumkapsel um den Mond. Die Musiker hatten sich zu Lebzeiten sehr für den Weltraum interessiert.
(eyn/spot)
Bild: Liam Payne starb am 16. Oktober 2024. / Quelle: ddp/abaca press



