Bjarne Mädel (57) ist in Hamburg geboren und teilweise auch aufgewachsen. Von 2011 bis 2018 spielte er in der Serie „Der Tatortreiniger“ den Hanseaten Heiko „Schotty“ Schotte. Doch zuletzt lebte er fast 20 Jahre lang in Berlin. Wie der Schauspieler jetzt aber in der „NDR Talk Show“ (freitags, 22 Uhr, NDR-Fernsehen) verriet, kehrt er bald in seine Heimatstadt zurück.
Schauspielhaus lockt ihn nach Hamburg
Kurz vor Weihnachten wird Mädel nach 19 Jahren von Berlin wieder nach Hamburg ziehen. „Das hat verschiedene Gründe, aber ein Grund ist, dass ich am Schauspielhaus in Hamburg wieder was machen darf und dann ist der Weg nicht so weit“, erzählte er im Gespräch mit Bettina Tietjen (65). „Und der andere Grund ist, dass immer alle denken, dass ich sowieso in Hamburg wohne. Da dachte ich, ich mache es für alle einfacher…“ Geplant sei der Umzug für den 22. oder 23. Dezember. „Und dann sind wir zu Weihnachten in der schönen Stadt Hamburg.“
Dort trifft der Schauspieler, der gerne für norddeutsche Charaktertypen besetzt wird, auf alte Bekannte. Wie zum Beispiel Comedian Olli Dittrich (69), mit dem er gerne HSV-Spiele besucht. „Der hat zwei Dauerkarten und davon habe ich jetzt eine. Wenn wir es zeitlich einrichten können, gehen wir zusammen.“
Bjarne Mädel findet, dass er ein guter Nachbar ist
Nicht nur Dittrich erhält einen treuen Fußball-Kompagnon. Auch Mädels neue Nachbarschaft hat wohl Grund zur Freude. „Ich bin privat auch ein guter Nachbar. Ganz wichtig finde ich ruhig und geruchsneutral. Das bin ich beides“, betonte Bjarne Mädel nämlich. Er habe jedenfalls noch keine Klagen bekommen. Seine neuen Nachbarn dürfen sich auf ein „Hallo“ freuen und einen besonderen Service. „Ich nehme auch auf jeden Fall Pakete an. Ich finde, das ist ein Akt der Mitmenschlichkeit, damit der andere nicht durch die ganze Stadt und sein Paket am Kiosk abholen muss.“ Zudem könne man dann „mal so ein bisschen gucken, wer was bestellt“.
(ae/spot)
Bild: Bjarne Mädel spielt oft skurrile, norddeutsche Charaktere. Gewohnt hat er aber 19 Jahre lang in Berlin. / Quelle: NDR/Uwe Ernst

